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Wittnau , Hunnenbuck und Nimburg). Der normaleRogenstein besigt eine Eigenschwere von 2,65 2,70,also keine größere als gewöhnliche Kalksteine( demnacheine geringere als Arragonit und Erbsenstein). Oftenthält der Dolith in Drusenräumen Kalkspath, in welchesich nicht selten Stylolithen verlaufen.
An organischen Resten ist unser Gestein im Vergleichzu seiner Mächtigkeit nicht reich und dieselben sind in ihmohne bestimmte Folge vertheilt. Die Erhaltung derPetrefakte im Hauptoolith ist meist sehr mangelhaft undsie erscheinen oft lagenweise als Trümmer. Unter denvorhandenen Versteinerungen ist Ostrea acuminata durchihr Vorkommen in Trümmern, und Pentacrinus Nico-leti bezeichnend. Wir kennen aus der Section folgendeArten:
Bruchstücke von Belemnites giganteus.Steinferne von Nerineen( Delberg bei Ehren-stetten und Uffhausen).
Terebratula, der ornithocephala Sow. ähnlich.Uffhausen.
Rhynchonella acuticostata nova spec. Uffhausen.Pholadomya costata Fromherz( P. bucardiumAg.). Uffhausen.
Trigonia costata Park. Uffhausen.
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undulata Ag.( Fromherz). Uffhausen.Astarte detrita Goldf.( A. modiolaris Desh.).Uffhausen.
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Avicula echinata Sow.( A. tegulata Goldf.),decorata, beide bei Uffhausen, Riegelund Nimburg.Mytilus. From herz nannte ihn Mytilus acutusRömer, eine Art der Kimmeridge-Gruppe, welche bei uns die Länge von1½" erreicht.
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tumescens Fromh.
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pectiniformis Schlth. Uffhausen, Nimburg.gibbosa Sow. Uffhausen.
Pecten lens Sow.
Ostrea Marshii Sow.
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acuminata Sow., nicht so häufig wie an-derwärts in dem Gebilde und meist inBruchstücken.Clypeus patella Ag.( Nucleolites sinuatusBronn). Uffhausen.
Pentacrinus Nicoleti Desor. in den oberen Schich-ten zu wirklichem Trümmerconglomeratangehäuft.
Apiocrinus rotundus Desor( Ap. Parkinsonid'Orb.). Nimburg.
Serpula socialis Goldf., gemein.
Astreen, meist in Kalkspath umgewandelt. From-herz führt eine Astr. helianthoides,A. concinna Goldf. und A. penta-gonalis Mstr. von Uffhausen an.
In der Lettengrube des Högibucks bei Uffhausen findetman beim Durchsuchen der Grenze zwischen dem Orford-thon und dem Hauptoolith, an den Kanten zugerundetelose, faustgroße Steine eines unreinen, dichten, licht gelb-braunen und grauen Kalfsteines, welche von Lithodomenangebohrt sind und durch Herrn Professor Fr. Sand-berger im Markgrafenlande über dem Hauptoolith undunter Cornbrash getroffen wurden, folglich eine obersteEtage des Hauptooliths wie im Aargau bilden möchten.
Der Hauptoolith hat nach sämmtlichen in ihm seit-her entdeckten Versteinerungen iroß seines überwiegen-den mächtigen Auftretens und besonderen Gesteinscharafters wenig Eigenthümliches, denn die Bildung ent-hält, will man nicht etwa Gewicht auf einige Limenund die Trigonia undulata legen, keine für sie aus-schließlich charakteristische Thierschöpfung. Man fandim Hauptoolith des Breisgaus, außer Belemnites gi-ganteus, aud Ammonites coronatus( A. Blagdenider Franzosen und Engländer ), beide wichtige Fossileaus der unteren Zone des Am. Humphriesianus oderdes braunen Jura d Schwabens. Am. Humphrie-sianus hat man zwar noch nicht in dem Oolith selbstgefunden, dagegen in der nächstfolgenden unteren Bil-Dung. In dem über dem Hauptrogenstein liegendenCornbrash wurde Am. Parkinsoni nachgewiesen( ichcitire die geologische Beschreibung der Section Müllheimdurch Herrn Professor Sandberger S. 8, und dieSammlung der Universität Freiburg ), somit wäre dieBildung zwischen die Zone der beiden Ammoniten oderin die untere Bathgruppe einzureihen. Wir können dieseFolgerung aber nicht als abgemachten Schluß betrachten,da man im Aargau selbst in den unteren Schichten desRogensteins Am. Parkinsoni nachgewiesen hat.
Der Hauptrogenstein giebt durch das Brennen sehrguten fetten Kalk; die oberen Bänke liefern brauchbarenBaustein. Die Römer sägten dieselben in Platten undbelegten damit in Badenweiler ihre warmen Bäder. Nochzu Ende des vorigen Jahrhunderts gewann man zurSteinschleiferei beim Kloster Nimburg ,, gelbfahlen Mar-mor mit schwarzen Punkten".
12. Der Eisenoolith beginnt oben mit sandi-gen Kalkmergeln und Kalksteinen, dem Vor-