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merzien-Rath Joachim Pauli ein, und in dieserletzten Verbindung zeigte sie, was ausgezeichnetesweibliches Talent in ungünstigen Zeiten zu leistenvermag.
Pauli starb im Jahre 1812, und setzte sieAr einzigen Erbin seiner Buchhandlung ein; alleindurch den Krieg 1806, und durch andere widrige Er-eignisse war diese, sonst blühendste BuchhandlungDeutschlands, sehr zurückgekommen.
Nicht nur diese ungünstigen Umstände, sondernauch Neid und Kabale suchten auf dem gewöhnli-chen Schlangenwege den Credit derselben völlig zuuntergraben. In einer solchen Lage, wo vielleicht dergewandteste Geschäftsmann den Muth verloren hätte,übernahm die Verstorbene das Ruder» der Hand-lung. Durch eine strenge Oekonomie und durch Ein-schränkungen mancherlei Art, indem sie den größtenTheil der Correspondenz- selbst besorgte und die Bücherfährte, suchte sie den gesunkenen Credit der Handlungwieder zu erheben, und späterhin, durch den Verkaufeines Theiles derselben, sich gänzlich von den daraufhaftenden Schulden zu befreien. Jetzt, frei von die-sen drückenden Lasten, wandte sie ihre ganze Thätig-keit auf die Kränitz'sche Encyklopädie, wel-
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