Salz (Natrum-). iz
nit zersetzen und das Nakrum abzuscheiden, bestehet
as- darin, Kalk mit Wasser zu löschen und ihm eine
etzt gesättigte Auflösung von Kochsalz zuzusetzen. Die-
hr- ses breiartige Gemenge laßt man an einem feuch-
ver. ten Orte stehen, wo dann nach einigen Tagen das
er- Natrum mit Kohlensaure verbunden auswittert,
ist So wie sich dieses Salz bildet, wird es hinweg-
ien genommen und die Operation so lange fortgesetzt,
rd- bis alles Kochsalz zersetzt wurde.
Scheele beobachtete diese Thatsache zuerstid- deutlich. Morveau und Carny, welche im
chl Jahre 1782 von der französischen Regierung ein
en Privilegium zur Anlegung einer Natrumfabrik zu
on Croisic erhielten, befolgten genau das Verfahren
rn bon Scheele, nur mit dem Unterschiede, daß sie
le. mit größeren Quantitäten arbeiteten,
he Die Zersetzungen deö Kochsalzes durch Eisen,
rd, Kali oder auf dem Wege der doppelten Verwand-et schaft durch essigsaures Bley müssen Übergängen
-ch werden, weil das Verfahret) zu kostspielig ist. Hat
ne, man sich übrigens der Kalkerde oder des Eisens
an zur Abscheidung des Natrums bedient, so muß
,üt man dasselbe, ehe man es ohne Nachtheil in der
nd Farbekunst anwenden kann, sorgfältig reinigen,
Ich vorzüglich wenn die Zeuge vor oder nach dem
nd Färben gegallt worden. Bei dem geringsten Eisen-
>er gehalte werden die Farben schwarz; beim Gehalte
ilt, an Kalkerde bekommen sie eine Weinfarbe,en Auch durch Zersetzung deö schwefelsauren
zu Natrums hat man dieses Alkali zu gewinnen ge-ter sucht. Man löset 16 Theile krystallisirtes Glau-
eß bersalz und 7 Theile gereinigte Potasche in der
tte möglichst kleinsten Menge siedendem Wasser auf
zlz und stellt die Auflösung in die Frostkälte. Zuerst
krystallisirt das schwecauflösliche schwefelsaure Kali.zu Von diesem wird die überstehende Lauge abge-
er- gössen