Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
Seite
31
JPEG-Download
 

Salz (Nüttum-). zr

Die Kalkerbe, das Kali, die Minsralsäuren,die salpetersaure Kalkerde, die salzsaure Kalkerde,salzsaure Baryterde, salzsaure Alaunerde, das schwe-felsaure und salzsaure Eisen, so wie das salpeter-saure Silber zersetzen dieses Salz.

Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, ZterBd-, S. 83.

'8) Rauftlsches Niatrumsalz, AtzendesITsarrumlalz. ätzende Soda, ^arrumh^drat,ätzendes Mineralalkali; Natrum csusticum;Fr. 8»uä6 caustiHus. Das kaustische Natrum-salz wird durch Zersetzung des kohlensauren Na-truins vermittelst des Kalks dargestellt; auch kannman es gewinnen, wenn man schwefelsaures Na-trum durch reines ätzendes Kali zerlegt, wie oben,S. i 3 , gezeigt worden. Nach Richters Erfah-rungen zerlegen 1000 Theile Kalilauge, von i, 3 ospecifischem Gewichte, 995 Theile krystallisirtenoder 4 o 6 /ö zerfallenen Glaubersalzes. Berzeliusrechnet auf 1000 Theile des krystallisirten Glau-bersalzes 290 Theile des geschmolzenen Alkali's.Das bei dieser Zersetzung entstehende schwefel-saure Kali wird durch bloße Krystallisation abge-schieden; den letzten Rückstand desselben, nebst et-was überschüssigem Glaubersalze entfernt man durchAlkohol, und die kaustische, nicht mehr krystallisir-bare Lauge wird bis zur Honigdicke verdunstet,in der hinlänglichen Menge Alkohol aufgelöst, dieklare Auflösung vvm Rückstände abgegossen, mitWasser vermischt, der Destillation unterworfen undzuletzt in silbernen oder blanken eisernen Gefäßenvöllig verdunstet und geschmolzen. Nach Dal-ton beträgt das specifische Gewicht des reinstenNatrums — 2,00. Durch langes Glühen ineinem silbernen Gefäße unter dem Zutritt der Luft