Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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6o Salz (Nickel-).

— (Nickel,). Aus der Verbindung der verschie-denen Säuren mit dem Nickelmetall entstehen fol-gende Salze:

1) Amei-'ensaures Nkckelfalz, ameisenfau-rer Nickel; Niccolurn kormicsrnm; Fr. 8elkormicin cks Nickel. Mit dem durch Laugen-salz gefällten Nickelkalk oder Oxid gab die Amei-sensäure durch Digeriren und Kochen eine hell-grüne Auflösung, aus welcher fadenförmige, inHalbkugeln zusammenhängende, grüne, schwerauf-ldsliche Krystalle anschössen, die beim Destillierngelb'wurden und nach Ausstoßung sichtbarer sau-rer Dünste einen schwarzen Rückstand ließen. Siekonnten weder durch Wismuth noch durch Es-sig zersetzt werden.

Macquer's chymisches Wörterbuch, nach der 2 teitAusg. von Leonhardi übersetzt, istcr Th. S. 3o/.

2 ) Arsemkfaures Nickel salz , arseniksau-rer Wickel; NtCcolum ursenicatum, ^rsvni-culs niccolatum; Fr. Nickel Arsknica!, t^ise-niLts cks Nicke!; Engl. tLrsemcsl 8slt okNickel; Jtal. 8alö nr!,6iiicgto <lj Niccolo.Mit dem Nickeloxid oder Nickelkalk vereiniget sichdie reine Arseniksäure zu eineK grünen salzigkenMasse,, mit dem Metalle bringt die Arsenikjäureeine grüne Auflösung hervor, aus welcher sich einschwerauflösliches salzartiges Pulver abscheidet.Dieselbe Zusammensetzung wird bewirkt, wennman ein arseniksaureö Alkali mit einer Auflösungdes Nickels vermischt. Durch das Digeriren einerwässrigten Auflösung des Arseniks mit dem Nickel-könig oder Nickelmetalle erhielt de Morveau ausder abgerauchten Feuchtigkeit einen weißen Rück-stand, welches den ätzenden Quecksilbersublimatfällte. Der mit gepülvertem Arsenik versetzte

Nickel-