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Salz (Nickel-).
Durch die Destillation verliert der salzsaureNickel 55 Prozent Wasser. Das als Rückstandbleibende wasserfreie Salz ist eine Masse vonochergelber Farbe, die aber, wenn man sie derLuft aussetzt, Feuchtigkeit anzieht und die vorigegrüne Farbe wieder annimmt.
Setzt man den gelben, wasserleeren, salzsaurenNickel der Glühhitze aus, so entwickeln sich vonden Theilen, welche das Glas berühren, Dämpfevon gemeiner und oxidirter Salzsäure. Das Salzschmilzt nicht; die Retorte fällt sich aber mir leich-ten Blumen von Perlmutterglanz und ins Hyazint-rothe fallender Farbe, die einen Stich ins Gold-gelbe haben. Es dauert übrigens an zwei Tage,ehe dieser Sublimat wieder Feuchtigkeit anziehtund seine grüne Farbe wieder" erhält. Salzsäurelöset ihn schwer und nur mit Hülfe der Wärmeauf; längere Zeit schwimmt er wie ein Oel in derSäure, und zuletzt zergeht er in derselben.
Vor, Proust, von dem die vorhergehendenBemerkungen herrühren, hat Buchholz die Un-zersetzbarkeit des salzsauren Nickels und sein Auf-sublimiren in der Hitze beobachtet. Dieser setzteeine bis zur Trockne verdunstete Auslösung desNickels in Salzsäure in einem Gläschen im Tie-gelbade anderthalb Stunden lang der Rothgläh-hitze aus. Nach dein Erkalten bemerkte er imobern Theil des Glases einen lockeren Anssug vongoldfarbigen, wie wcusivgold glänzenden, glimmer-artig sich anfühlenden Blättchen, etwas weiter un-ten war eine dichte e, eben so gefärbte, jener ähn-liche Masse, die sich ganz wie sublimirtes salzsau-reö Nickel verhielt.
John will, in der Voraussetzung, daß nurdas Protoxid des Nickels die Salze bildet, sieunterscheiden: i) in neutrales salzsaures Nnckel-