Salz (phosphorsaures). 7z
Diese. Säure opidirt im tropfbarflüssigen Zu-stande, vorzüglich bei der Mitwirkung der Wärme;als Eisen, Zinn, Bley, Zink, Antimonium, Wis-muth, Manganesium; da zu gleicher Zeit Wasser-sioffgas entwickelt wird, so sieht man, daß dieOxidation von der Zerlegung des Wassers her-rührt. Schmilzt man die trockne Säure mit eini-gen Metallen, als: Eisen, Zinn, Zink, so wird dieSäure in Phosphor verwandelt, ein Beweis, daßdiese Metalle eine nähere Verwandschaft zumSauerstoff haben, als der Phosphor.
Auf das Gold, Platin, Silber, Kupfer, Queck-silber, Arsenik, Kobalt, Nickel wirkt die tropfbar-flüssige Phosphorsäure nicht; auf trocknem Wegesoll jedoch die Phosphorsäure einige Wirkung aufdas Gold haben, weil sie, wenn man sie mitGoldblättchen schmilzt, eine purpurrothe Farbe an-nimmt, welches auf eine Oxidation der Goldeshindeutet.
Mit den Alkalien, Erden und metallischenOxiden, verbindet sich diese Säure und bildet Zu-sammensetzungen, welche phosphorfaure Salzegenannt werden; s. diese, im Register.
Die Phosphorfaure trifft man in allen dreiNaturreichen an, wie schonTh. nu, S. 6 g 3 an-geführt worden.
Die Bestandtheile dieser Säure sind von denChemisten mit besonderer Sorgfalt untersucht wor-den, und die Bestimmung derselben hat auf eineder wichtigsten Lehren der Chemie, die Säukebil-dung, den entschiedensten Einfluß gehabt..
SchonMarggraf hatte die Bemerkung ge-macht, daß die aus dem Phosphor erhaltene Säuremehr wiege, als dieser, welches Morveau imJahre 1772 bestätigte. Lad visier zeigte durchseine genauen Versuche, daß bei der Umwandlung
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