82 Salz (phosphorichtsaureö)'.
bunden gewesenen Säuren können das Quecksil-ber auch nicht wieder auflösen, weil die vorhan-dene phosphorichte Säure ihre Wirkung aufhebt.Auch jede sich zufällig gebildete phoSphorsaureBerbindung, würde sogleich durch die phoöpho-richte Säure zersetzt werden. :
Die phosphorichte Säure verbindet sich mit !den Alkalien, Erden und metallischen Oxiden und !bildet damit Zusammensetzungen, welche phoöpho- irichtjaure Salze, .TaliszchoLpborosZ.Fr.kbos.xbites, genannt werden, s. diese im Register.
Die allgemeinen Eigenschaften der phospho-rrchtsauren Salze, deren Basis ein Alkali oder ieine Erde ist, sind folgende: Sie stoßen beim Er- !Hitzen derselben eine phosphorichte Flamme aus.Unterwirft man sie bei einer sehr erhöheten Tem-peratur der Destillation, so entweicht etwas Phos-phor und sie werden in phoSphorsaure Salze ver-wandelt. — Bei der Erhitzung mit salpetersau-rem oder oxidirt salzsaurem Kali erfolgt eine De-tonation und sie werden gleichfalls in phoSphor-saure Salze verwandelt.
Die phosphorichtsauren Salze desoxidiren die. Quecksilberoxide und zersetzen die Quecksilbersalze,doch ist ihre Wirkung jn beiden Fällen schwächer,als die der Säure selbst. Auch die Salpetersäureund oxidrrte Salzsäure verwandelt diese Salze inphoSphorsaure. Sie schmelzen bei einem heftigenFeuerögrade zu Glas.
Um die genaueren Kenntnisse dieser Salze,haben sich Fourcroy und Vauquelin verdientgemacht.
Hdmberg, in den Abhandlungen der Königl. Made?
.. mie der Wissenschaften, vom Jahre 1812 bis 1817.Berliner Jahrbücher der Pharmacie, Berlin, i8l5,ister Bd., S. 24s.
Davy's