rr8 Salz (Quecksilber-).
Dieses Verhältniß weicht von dem zuerst an-gegebenen nur wenig ab.
Wenn man einen Theil Eisenfeile mit sechsTheilen mildem, salzsaurem Quecksilber zusammen-reibt und aufsublimirt, so wird, da die Salzsäuredem Eisen näher verwandt ist, als dem Quecksil-ber, ein Theil des Quecksübersalzeö zersetzt. Eswird em Theil Quecksilber frei, während die da-mit verbunden gewesene Salzsäure an das Eisentritt. Das übrige unzersetzte milde salzsaure Queck-silber sublimixt sich und zugleich etwas salzsauresEisen. Dieses Sublimat wurde ehemals alsHeilmittel unter dem Namen iVlercurius clulaisnmrünlw Nnnmsnni verfertiget.
Die Anwendung dieses Salzes in der Arz-neykunde, s. Th. 119, S. 5 o 4 u. f, Außer denschon in dem eben erwähnten Theile angeführtenSchriften über das milde salzsaure Quecksilber-salz, sehe man noch folgende nach:
Macquer's chymisches Wörterbuch, nach der UtenAusg. übersetzt von Leonhardi, 5ter Th>, S. is8.
Lichtenberg., in dem berlinischen Jahrbuche für diePharmacie auf das Jahr r8o4, S. 202 u. f.
Scheele's physi chem. Schriften, 2ter Vd., S,163 u, f.
Trommsdorff's Journal der Pharmacie, 9ter Bd.,2tes St-, S, 65 u. f.; Bd. i4., St. 2, S. 120.
Vertheilet, krlem, <lß l'acsü. ro^. cie« Sciencesclc.l'Aiis, 1780.
Cheneviy, c>n ox^Zsni^ecl anä byperoxygenireclninriscie ucicls. kbilos. l'rLns-, 1802.
Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 4terBd., S. 236 u« f.
Jewele, im neuen Journal für Chemie und Phy-sik, uter Bd., S. «58; 3ter Bd., S. 3?r.
John's Wörterbuch der allgem. Chemie, 3 ter Bd-,S. 274 u. f.
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