iz8 Salz (Schwererden-)»
Bar^terde; öLv^ts muristicr, Isrrs xonäerossrnuristics; Fr. Lluriate äs ösr^ts, 8 s 1 marinä dass cls tsrre xessnte; Engl. iVIarins saltwitb bssis ok ponäsrous sartb; Jtal. Lalsrnsrino a dass terrsbtrs ponäsro8L. DieEigenschaften dieses Salzes wurden zuerst vonBergmann und Scheele untersucht, und Kir-»van, Buchholz und Rose machten sich um dieAnalyse desselben verdient. Der Dr. Crawfordzeigte im Jahre 1790 in einer Abhandlung dieAnwendung desselben in der Heilkunde.
Man bereitet dieses Salz am leichtesten durchZersetzung der kohlensauren Baryterde vermittelstder Salzsäure und durch gelindes Verdunsten derAuflösung, wo dann die salzsaure Baryterde kry-stallisier. Da die kohlensaure Baryterde nicht häu-fig vorkommt, so kann man auch dieses Salz be-reiten, indem man schwefelsaure Baryterde durchGlühen mit Kohlen in schwefelhaltige verwandelt- und sie in diesem Zustande durch Salzsäure zersetzt.Nach Driessen läßt sich dieses Salz aus derfalzfauren Kalkerde und schwefelsauren BaryterdeDurch Zersetzung auf trocknem Wege darstellen.Auf dem kürzesten Wege erreicht man diesen Zweckauf folgende Weise: Man schmilzt gleiche Theilesalzsaure Kalkerde und schwefelsaure Baryterde zu-sammen und pulvert die geschmolzene Masse, dieman hierauf mit dem anderthalbfachen GewichteDestillieren Wassers auslaugt und gießt das Ganzeauf ein leinenes Filtrum. Der auf diesem blei-bende Rückstand wird auf'ö Neue mit dem gleichenGewichte salzsaurer Kalkerde geschmolzen und, wiezuvor gezeigt worden, verfahren. Man kann diesesnoch einmal wiederholen. Die Flüssigkeiten wer-den vereinigt, bis zur starken Salzhaut verdunstetund in der Kälte zum Krystallisiern gebracht. Ist
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