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Salz (Schwererden-).
gung von Geschwüren und gegen Epanteme wird^ bis i Drachme oder Äuent. in einer oder zweiUnzen, und zur Auflösung von maculis eorneasoder in der opbtlmImiL scropluckoss in einerLö ung von 2 bis 4 Granen in einer Unze einerFlüssigkeit angewendet.
Die Mischungen mit diesem Salze sind: de-siillirteS Wasser; arabischer Gummi; Syrupe;Gemian und Quassien-Extract; auch findet manLn einigen älteren Arzneimittel-Lehren Huxham'sSpießglaswein angeführt.
Zu der Auflösung muß immer destillirtes Was-ser genommen und diesem können wohlschmeckendeEssenzen, als: 6. (Üassias 8c.e., zugesetzt
werden. Alle Mittel, die Schwefelsäure und zu-sammenziehende Stoffe enthalten, können nichtbeigemischt werden, weil die Schwefelsäure dieSchwererde ausscheidet. Auch die Alkalien, dieBittererde und der Brechweinstein passen nicht indie Mischung.
Da der Schwerspath ein Begleiter der Ko-baltgänge ist und wenigstens im Hessischen, nachMönchs), zuRiechelsdorfund auch zu Schweinsim Meinungischen das Saalband davon ausmacht,und dieser immer Arsenik von schöner weißer Farbeenthält, so muß man demselben, bei Benutzungzur Arzney, gereinigten Salpeter im Schmelzenzusetzen, Wenn er auch Arsenik enthält, so ent-steht davon ein leicht auflösbares Salz, welchessich im Kochen auflöset und eine reine Schwererdehinterläßt. Dieses geschehe aber nur da, wo derApotheker nicht Gelegenheit hat, Schwerspath selbstzu suchen. Man muß den Schwerspath zum Ge-brauch in der Medizin von Eisenwerken sammeln
lassen,
*) Systematische Arzneimittellehre/ 3te Anst., S> i43.