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Salz (Schwererden-).
Prisma, dessen Winkel Rhomben von ioi Grad3 o Min. und 78 Grad 3 o^ sind. Von den ver-schiedenen Arten seiner Krystalle, von denen manvierzehn Varietäten unterscheidet, findet man beiRoms de Liste und Hauy Abbildun-gen und Beschreibungen. Die am häufigstenvorkommenden Varietäten sehe man in dem obenangeführten Theil, S. 166, 157 nach. Ein mehreresüber die natürliche schwefelsaure Baryterde, s. denvorher erwähnten Theil und im Supple-ment, Art. Baryt.
Die künstliche schwefelsaure Baryterde er-scheint im Zustande eines weißen Pulvers, wel-ches im Wasser fast unauflöslich ist, indem beider gewöhnlichen Temperatur der Atmosphäre43 ,000 Theile Wasser erfordert werden, um einenTheil dieses Salzes aufzulösen; es fällt demnachsogleich, wie es gebildet worden, zu Boden. Ko-chende concentrirte Schwefelsäure löset diese Ver-bindung auf; das Aufgelöste wird aber bei einemZusatz von Wasser wieder gefällt. Da die ge-naue Bestimmung des Verhältnisses der Be-standtheile im schwefelsauren Baryt für viele che-mische Arbeiten von der größten Wichtigkeit ist,so haben mehrere Chemisten sich damit beschäfti-get. Das geglähete, wasserfreie, schwefelsaureSchwererdenfalz enthält nach:
Fsurcroy Richter Thenard ChenevixBaryterde 66,22 68,97 74,82 76,6
Schwefelsäure 34,78 3 i,o 3 26,18 23,5
100,00 100,00 100,00 100,0
Ber-
Vol. II, x. Z 80 ; deutsche Ucbcrfttzunq, S. 152.
**) Irsile a« Ä7in., Vol. n, x. 2S8, und Loa. Ltlim.jVoS. XII, p. 3.