172 Salz (Silber ).
2 ) Alkalisch flüchtiges Silbersalz, alkalischflüchtiges Silber; ^liesst volarila Argentsrum8 . ^rnmoniaeum nrßsntstum Ler^mnnni. Manerhält dieses Salz, wenn man in 4 Unzen des mitfeuerbeständigem Alkali bereiteten Salmiakspiritus ,4 Quentchen Hornsilber auflöset. Die Auflösung ^schießt zu ganz kleinen Krystallen an, die in derLuft bläulich anlaufen.
3) Ameisensaures Silbersalz, ameisensau-res, ameisensäurehaltiges Silber; ^rAsntumkornuastum; Fr. 8e1 korrnicüa ä'Lrtzent, kormi-csts 6 'arßent. Der mit Alkali gefällte Silber-kalk löset sich in der Ameisensäure, nachArvidson,nur sparsam auf. Die Auflösung schießt in spath-»värflichten durchsichtigen Krystallen an, welcheschwer trocknen, sich im Wasser leicht, im Weingeistaber gar nicht auflösen lassen und im Feuer miteinem garstigen Geruch und Aufschwellen sich schwarzbrennen. Sie sollen sich nicht durch Essig, kaum ldurch Schwefelsäure, durch alle andere Säurenaber und durch die Salzsäure am besten zersetzenlassen. Die Auflösungen derselben trüben alle Me-talle, das Kupfer wird aber des Silbers durchNiederschlagen beraubt.
Arvidson's Abhandlung von der Ameisensäure, m !
Valdingers neuem Magazine für Aerzte, Lter Bd., !
2 tes St., §. n. !
4 ) Arseniksaures Silber-salz. arseniksau- i
res, arseniksäurehaltiges Silber; ^rßenwmsr 86 mc:Ärum; Fr. ä'^rgent. DaS !
Silber wird von der tropfbarflässigen Arseniksäurenicht angegriffen, setzt man aber Arseniksäure undSilber einer sehr erhitzten Temperatur aus, so schmilztdie Masse zu einem durchsichtigen Glase, zugleichwird etwas Arsenik sublimirt. Wird dieses Glas
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