»78
Salz (Silber,).
Scheele, in Crell'S chym. Journal, 2ter Bd., S.
201 UNd 203.
Macquer's chymischeö Wörterbuch, 6ter Th., S. roo.
Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 2terBd., S. 3Z4.
John's Wörterbuch der allgem. Chemie, 2ter Bd.,S. 44.
i5) Kleesaures Silber-salz. saucrkleesau-res. zuckersaures Siibersalz, kleesaures Silber;Hr^sntum oxabcum; Fr. (.Ixalste <k'si Aent DieKleesäure verbindet sich mit dem Oxide des Silbers,jedoch wird dieses nur in geringer Menge darin aufge,löst. Das kleesaure Silbersalz ist ein weißes, im Was,ser kaum, im Alkohol gar nicht auflösliches Pul,ver, welches in der Hitze oder in einem Löffel überKohlen gehalten wie Schießpulver verprasselt unddaher von v. Päcken Knallsilber genannt wurde;allein dieses unterscheidet sich hiervon wesentlich.Mach Wenzel erhält man ein dreifaches sauer,kleesaures Silberkali in Rhomben, wenn man Sil-beroxid mit Sauerklees«!; digerirt und die Auflö-sung krystallisiren laßt. Von der Salpetersäurewird dieses Salz aufgelöst. Bru gnatelli'sKnallsilber soll, nach Klaproth und Wolff, >kleesaures Silber seyn.
Sowohl aus der Auflösung des Silbers inSalpetersäure, als aus derjenigen in Schwefelsaure,sondert die Kleesäure kleesaures Silber ab.
Neues allgem. Journ. der Chemie, rster Bd., S. 66Z,Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 3terBd., S. i65.
,6) Aoklensaures Silbersalz. lufrsauresSilbersalz, kohlensaures, lufrsaures Silber;-Vrßsntum csrboriicum; Fr. LArbonsre ä'srßent.Man erhält dieses Salz auf dem Wege der dop,pelten Wahlverwandschaft, das heißt, wenn man
S'l, ,