Salz (Talkerderi-). 245
19) Ahssphorsaures Ealkeröensalz. phv-Ssphorsaure Talkerde, s. Th. 92, S. 149» Berg-mann erwähnt dieses Salzes zuerst im Jahre1775, Lavoisier im Jähre 1777. Dieser letz-tere Chemist bereitete dieses Salz dadurch/ daß erkohlensaure Talkerde in sehr verdünnter Phosphor-säure schüttete; es erfolgte Unter Aufbrausen eineAuflösung der Talkerde und die phSöphorfaureTalkerde fiel als ein weißes Pulver zu Böden.Die Flüssigkeit ward nun noch Mehr mit Wasserverdünnt, wodurch der Niederschlag wieder aufge-löst wurde. Die Auflösung wurde nun eine Nachtüber in Ruhe gelassen, und am andern Tage fan-den sich eine Menge kleiner nadelförmiger Kry-stalle, s. Th. 92, S. 149, welche an der Luftzerfielen. Die übrige Flüssigkeit lieferte durch fer-neres Verdunsten weiter keine regelmäßige Krystalle.
Nach Fourrroy erhält man dieses Salzm breiten regelmäßigen Krystallen — sechsseitigenPrismen mit ungleichen Seitenflächen — wennman zu gleichen Theilen eine Auflösung der schwe-felsauren Talkerde mit einer Auflösung des phos-phorsaUrett NatruMS vermischt. Anfangs wirdkeine Veränderung sichtbar; allem Nach einigenStunden entstanden in der Auflösung breite, durch-sichtige Krystalle, welche Phvsphorsaure Talkerdewaren. Diese Krystalle erregen eine nur schwacheEmpfindung auf der Zunge, jedoch lassen sie einenkühlenden, süßlichen Eindruck auf derselben zurück.Nach Hassenfratz beträgt das specifische Gewichtdesselben t,5489> und ihre Auflösung geschieht ini S Theilen kalten Äassers; kochendes Wasser nimmteine weit größere Menge davon m sich, so wieaber die Auflösung erkaltet, so krystallisier einTheil des Salzes- Vor dem Löthwhre schmilzt