46 Salz (Talkekden,).
Richter, über die neueren Gegenstände der Chemie,ivteH St„ S, 211.
John's chemische Hchriften, röter Bd., S. 89, ; 4 o,i5o, r68.
Dessen chemisches Wörterbuch, Zter Bd., S. 2iö.
Klaproth und Weiss, chemisches Wörterbuch, 4 terBe., S. 8r u. f. ^
20). Phssphorichtsaures Talkerdensalz,phosphorichrsaure Talkerde; Magnesia xlros.xstorosz; Fr. kstns^lute ätz NsMesiß. Mangewinnr dieses Salz sowohl durch unmittelbareVerbindung beider Bestandtheile, als auch aufdem Wege der doppelten Wahlverwandschaft. Dasletztere Verfahren oder vielmehr die letztere Ge-winnungsart wird der erstem vorgezogen. Manvermischt nämlich Auflösungen des phoöphorsamenKali oder Natruniö mit einer Auflösung der schwe-felsauren Talkerde. Die phosphorichtsaure Talk-erde scheidet sich dann in weichen, seidenartig glän-zenden Flocken aus,
Dieses Salz hat einen unmerklichen Geschmackund löset sich bei einer Temperatur von 60 GradFahr. in 4 yo Theilen Wasser auf. KochendesWasser nimmt kaum mehr davon in sich. Wirddie Auflösung dieses Salzes bei gelinder Wärmeverdunstet, so bildet sich auf ihr anfänglich eindurchsichtiges Hälttchen, dann scheiden sich Flockenaus, welche sich an die Seitenwände des Gefä-ßes hängen; zuletzt finden sich durchsichtige Kry-stalle ein, welche, so weit man ihre Gestalt hatbestimmen können, denn sie sind ausnehmend klein,Tetraedern zu seyn scheinen.
An der Luft heschlägt dieses Salz und diekleinen durchsichtigen Krysialle desselben werdenmit einem weißen Staube belegt. Wird es er-
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