Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
Seite
389
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Salz (Zinn-). Z89

Ausgabe übersetzt von Leonhardi, 5tee Th., S,

36g; uter Th., S. 484 u. f.

Klaproth und Wolff, chemisches Wörterbuch, 4ter

Vd., S. 5o5 u. f., und 3tcr Bd>, S. 43? u. f.

22 ) Sauerkleesaures Zinnsalz, s. klee-saures Zinnsalz, oben, S. 377 .

23) Schwefelsaures, virrio-saures. Vitriol-säurehaltiges Zinnsalz, schwefelsaures, Vitriol-saures Zinn, Zinnvirriol; Srnnnvm sulxdnri-euin s. vitriolstum, Vitriolurn »tsnni, Vitrioli-cum stsnnnturn; Fr. Lullste ou Vitriol ck'otLin;Engl. Vitriol ok tin; Itak. Vitriuolo cki 8tnßno.Wenn man Zinn in Schwefelsäure auflösen will,so darf die Säure nicht sehr verdünnt seyn, auchbedarf sie eines gewissen Grades der Wärme, NachKunkel löset man das Zinn in Schwefelsäureauf folgende Weise am besten auf: Man läßteinen Theil Zinnfeile mit zwei Theilen starker Schwe-felsäure in einem Kolben im Sandvade bis zumKochen erhitzen und fahrt damit so tauge fort, bisdie ganze Masse fast trocken geworden ist und einweißer Rauch (schwefiichtsanres Gas) aufsteigt.Man nimmt dann das Gefäß heraus, läßt dietrockne Masse erkalten und löset sie im Wasser

, mit Hälfe der Wärme wieder auf; allein es bleibtimmer ein Theil des Zinns mit einem geringenAntheil Säure verbunden zurück. Kirwan be-merkt, daß eoo Theile Zinn zu ihrer völligen Auf-lösung 872 Theile äeyte Schwefelsäure, deren Ver-hältniß zum Wasser nicht kleiner seyn soll, alsi : /ö, wie auch den Beistand einer starken Hitzeerfordere. Macquer und Baum? bemerkten,daß sich in der Auflösung auch Schwefel inschwärzlichen Theilen bildete.

Die nach Kunke l's Vorschrift bereitete AnftBb 5 lösunz