Salzarbeiter.
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bald man aber den Faden fahren ließ, drückte das"Salz die Fallthür auf und fiel durch den Trich-ter in das Magazin. In diese Trichter hat W.Langödorf nun alles gesottene Salz, wenn estrocken war, einschütten, und wenn es voll undabgeebnet war, durchlaufen lassen. Auf dieseWeise wurde das Magazin nicht nur rein erhal-ten, sondern es konnte auch eine genaue Controlleüber die Salzeinnahme geführt werden.
Zur Vermeidung alle Unterschleise muß derSodenmeister bei jedem Auszuge des Salzes gegen-wärtig seyn, die Anzahl Salzkörbe in ein beion-derö dazu bestimmtes Büchlein sich noriren undehe solche in das Magazin gebracht werden, sienoch einmal durchzählen. Beim Eintrag, u indas Magazin, muß er jedesmal den Gegenschreivrrdazu nehmen, und in Gegenwart desselben uns mitdemselben gemeinschaftlich das eingetragene Smz-quanmm bemerken. Dieses Quantum rnuß derSodenmeister von jeder Pfanne sogleich aufeinen besondern Zettel notiren, und diesen nichtnur selbst unterschreiben, sondern auch von demGegenschreiber attestiren lassen. Diese Zettelmuß er dann alle Woche, oder alle Monate,nachdem ein Salzwerk mehr oder weniger be-trächtlich ist, dem Rentmeister zu seinem EinnahmS-beleg einhändigen.
Beim Pfannenstein muß es der Sodenmei-ster damit eben so halten, wie mit der Einnahmedes Salzes; auch muß derselbe den Lohnzettel fürdie Sieder gleichfalls wöchentlich verfertigen unddem Rentmeister einhändigen.
Der Siedmeister muß auch, so oft aus einemSiedsoolenbehälter die Soole in eine Pfanne ge-lassen wird, den Kubikinhalt des aus demselben
ge-