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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle.

Dieses Salz wird, bis auf einen sehr genü-gen Theil, ganz zur inländischen Consumrion abge-fahren. Die zum Salzsieden nöthige Feuerungbestand bis zu Ende des verryichenen Jahrhun-derts aus Saalfloßholze; auch wurden Bergkohlenin beträchtlicher Menge, besonders von Teudig, an-gefahren, in Backsteinform geschlagen, in die-ser Form getrocknet und zum Salzsieden mit an-gewendet.

Zur Aufbewahrung eines sehr großen Vor-raths gut gradirter Soole, findet man hier Anstal-ten, die einzig in ihrer Art find. Das Salzwerkist fast durchgängig massiv erbaut, wozu man dieSteine im Orte selbst, bricht, auch wird aus selbigenein vortrefflicher Lederkalk gebrannt. Hier wirdauch, wie inKösen, Düngesalz gefertrget und ver-kauft. Das Salzwerk gehört setzt an Preußen.

Ebenstes oder Lampad liegt 4 Meilenvon Hallstadt. Von den hiesigen zwei Pfannennennt man eine die neue, die andere die altePfanne, sie sind von Eisenblech zusammengena-gelt, rund und über 60 Zoll im Durchmesser; jedekann s5oo Wiener Eimer Soole fasten. Der Oscn-bau und das Sieden ist wie in Aussee. Jährlichwerden in zwei Pfannen 3so bis 33o)oao Zent-ner Salz erzeugt, die Hälfte in Fuder zu 22 bisPfund, und die andere Hälfte in Stücken zun3 Pfund. Bei der älteren Pfanne werden dieSalzstöcke, nachdem sie auf einer um die Pfanneherumgeführten Mauer etwas getrocknet find, inbesondern Darrhäusern, Pfieseln, s. oben, S. 6 oä,ganz durchgetrocknet und gedörrt. Auf einmalkönnen 5ooo Fuder eingesetzt werden. In 5 —6Tagen sind sie ausgetrocknet. Man feuert dabeimit Holz und verbraucht dazu Klasier.

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