Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle. 639

versottenen Salzes war vor 1806 nur im Fär-stenthume Cammin und zwar in den Städten Kol-berg, Köslin, Körlin und BubliH, in den Dör-fern des Domkapitels Kolberg und des Kolbergi-schen Stadteigenthums, so wie auch in den Städ-ten Gälzow, Massow und Naugard, nebst eini-gen andern Gegenden dieser Provinz erlaubt.

Im Jahre 1785 fährte man aus Stettin73,980 Tonnen Kolbergisches Salz und das Jahrdarauf 146,962 Tonnen, also 72,972 Tonnenmehr aus, als 1786.

Königs born, in der Grafschaft Mark, mitzwei Brunnen und sechs Gradirhäusern, die eineLänge von 2270 Fuß haben. Die Soole ist5 — 6löthig und Tvird zu 16 bis 18 Loth gra-dirt und in drei Kochen mit 3 o Siede- und Brede-pfannen bei Steinkohlenfeuerung, wozu jährlichgegen 3 ooo Wagen erfordert werden, durch73 Personen gesotten und getrocknet. Mit den1600 bis 1800 Lasten Salz, die man jährlichsiedet, wird, mit Ausschluß von Soest nicht nurdie ganze Provinz, sondern auch Eleve, MeurSund Geldern, das Herzogthum Berg und einTheil des Biöthums Münster, Ostfrießland, dieNiederrheinischen Lande und Holland versorgt.Das meiste Salz wurde daher über Unna zuLande nach dem i Meile davon an der Ruhrgelegenen Dorfe Langschede gebracht und daselbsteingeschifft. Dem Salzamte stand unter Preu-ßischer Herrschaft ein Director und Jnspector vor,welche die Aufsicht über die Unterbedienten undArbeiter fähren, selbst aber dem Salzdepartemenkin Berlin untergeordnet waren.

Kösen, im Herzogthum Sachsen, 3 Stun-den von Nauenburg, hat ein sehr einträgliches

Salz-