654 Salzquelle.
üus zwei Flachen besteht, die unter den Dorn-wänden nach einem stumpfen Winkel zusammen-laufen. Sie berühren sich aber unter diesen nicht,sondern liegen auf einer Rinne, in welche dieSoole von diesen Flächen hineinlauft. Sowohldie Rinnen, als auch die Flächen, laufen nichthorizontal unter den" Dornwändett weg, sondernhaben gegen die eine Seite des Hauses ein Ge-sälle, damit die Soole sogleich ablaufen und vordem Regen in Sicherheit gebracht werden kann.Sie kommt dann auf die bedeckten Gradirhäuser.
Diese bedeckten Häuser haben unten zweiund im Dache die dritte Dornwand. Die un-teren Wände der bedeckten und die Wände derunbedeckten Gradirhäuser sind 28 bis 3o Fußhoch und unten 5 Fuß breit.
Den Brunnen und die Gradirung treibt ein3c> Fuß hohes .unterfchlächtiges Rad, welches5 Fuß breit ist und dessen Krummzapfen einenHub von 4 Fuß geben.
Das Feldgestänge besteht aus liegenden undhängenden Schwingen mit doppelten Stangenlei-tungen, und aus einem Gestänge mit Wendedocken.Auf den Gradirhausern befinden sich aber Han-gende Schwingen mit einfacher Stangenleituckg.
Die zwei Pfannen worin das Salz gesottenwird, sollen, nach Trampel, nur 3o Fuß lang,21 Fuß breit und 2 Fuß tief sind. Die Oefenhaben etwa die Vorrichtung, wie die zu Salz derHelden und Sälbeck.
Sobald die Soole ckocht wird frische zuge-lassen und dieses dauert so lange ununterbrochenfort, bis die Soole gahr ist. SeHpfannen wer-den nicht gebraucht; denn die Soole wird bloßdurch Krücken von den niedergefaüenen Erden be-freit.