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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle. 671

jedesmal ungefähr 70 Centner, jede der vier übri-gen aber etwa 63 Centner Salz liefert.

Salzhemmendorf, im Hannöverschen AmteLauenstein, hat ein schon seit dem roten Jahrhun-derte bekanntes Salzwerk, welches drei Salzbrun-nen oder Soolenteiche hat, die sich unter einemgemeinschaftlichen Gebäude befinden, und 12 odereigentlich nur n Kochen, weil in einer nicht ge-sotten wird, wovon drei königlich sind. Die Sooleaus den verschiedenen Quellen hält im Durchschnitt9 Grad, das ist 2^ Loth im Pfunde oder 7/^Prozent, und wird durch hölzerne Rinnen.nachden Kochen geleitet.

Die Pfannen, worin die Soole versotten wird,sind von Eisenblech und können an 10 Jahre auS-dauern, weil das Ausklopfen des Pfannensteins mitVorsicht geschieht. Sobald sie Riffe bekommenund gefiicket werden, werden sie mit einem Kitt,der aus Kalk, Holzasche, Blut und etwas Eyweißbesteht, verschmiert.

Die Soole wird nicht gradirt, sondem gleichversotten und mit Blut zum Schäumen gebracht.Durch das lange Gahrsieden der schwachen Sooleentsteht ein Verlust an Säure und ein feines leich-tes Salz, welches ein starkes Krumpmaaß leidet,indem von 10 Himken in einem Jahre sechs ver-loren gehen sollen. Man sucht deswegen das Salzgleich zu verkaufen.

Nach Andreä ist das Salz großkörnig, wirdin Körbe nach dem Versieben geschüttet und aufeinem Boden über der Pfanne getrocknet.

Die Soole schmeckt sehr salzig, zugleich aberschweflicht, und einen solchen Geruch empfindetman auch über den mit einem Gebäude eingeschlos-senen Salzbrunnen oder Soolenteiche. Am stärk-sten