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Salzquelle. 703
woran zwei Reglerstangen in die Höhe gehen, dieoben vermittelst einer an einer kurzen Welle be-weglichen Schwinge zusammenhangen. An denRegierstangen sind die StaNgenweiser befestiget,an welchen die Kolbenstangen an- und abgehan-gen werden, nachdem eö die Umstände erfordern.Daß dieses Rad eine große Last zu bewegen hat,übersieht man leicht ohne Berechnung. Dennaußer i4 hohen Saßen muß es auch ein Feld-gestänge von i6s4 Fuß fortschicken, nämlichr3S8 Fuß über und 266 Fuß unter dem Rade.Die bis jetzt aufgezählten sechs Gefälle nenntman das untere Werk, wobei ein Gradirer desNachts die Wache hat und dafür r f Gr. empfängt.
Das obere Werk. Am Ende des Gra-dirhauses Nr. 6 ist eine Rvhrenfahrt eingestoßen,welche die Soole durch einen Hof bis unter dasGradirhaus Nr. 8 durchleitet. Darauf steht ein^zölliges Saugwerk, welches die Soole in diemittlern und obern Kasten des GradirhauseS Nr.7 leitet, welches mit Nr. 8 einen Fall ausmache,da beide Häuser nur 3ao Fuß in der Länge mes-sen. Beide haben unten doppelte und oben ein-fache Dornwände. Die untern auf Nr. 7 sind3s und die obern i4 Fuß hoch. Die unternvon Nr. 8 sind 26 und die obern 10 Fuß hoch.Letztere stehen über einem bretternen Sattel. Un-ter dem Hause Nr. 8 ist der alte Salzbrunnenbefindlich, worin ein yzölliges Sangwerk steht unddie Soole über sich in ein zwischen den Dorn-wänden liegendes Gerinne hebt, worin sie auf dasobere Kunstrad geleitet wird, um im Winter, wenngesotten wird, das Eis aufzuthauen, weil die sied-bare Soole vermittelst dieses Rades in die Pfannegeleitet wird.
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