Salzquelle.
705
Kolben in einer Lutte. Dieses Halls hät eben-falls, wie das vorige, mitten und oben zwei Tröpfelskästen, zu jedem gehört unten und oben eine Dorn-wand. Diese si'Nd 9 ^ Fuß und die unteren 3c>Fuß hoch. Gleiche Höhe haben auch die Dom-wände des Hauses Nr. 9 . Die Länge von Nr.in beträgt 3o4^ Fuß.
Aus diesem Gefälle geht eine kurze Röhren-fährt, worauf ein i^zölliges hohes Saugwerksteht. Dieses hebt die Soole in einer Röhrenlei-tung in die Höhe, um sie auf das letzte Gefälleoder auf den Siedekasten zum Ausfluß zu brin-gen. Dieses Haus, welches in der Gradirunzdas eilfte, sonst aber das zehnte Gefälle ausmacht«hat unten eine doppelte und oben eine einfacheDornwand, die auf einem Sattel steht und vonder schon mehr erwähnten Einrichtung ist. Dieuntern Wände sind 3s und die obern i4 Fußhoch. Die Lange beträgt s56 Fuß. Aus die-sem Gradirhause wird die Soole, wie sie Windund Wetter liefern, das ganze Jahr hindurch ver-fetten, zu welchem Ende es mit so hohen Bordenversehen ist, daß man Fuß hoch Soole darinaufbewahren kann, die bei schlechtem Wetter, wenndas Sieden nicht gänzlich aufhören soll, größten-theils zugesetzt werden muß. Ein 8 zölliges Saug-werk holt die Siedsoole aus diesem Kasten undhebt sie in einem Ständer in die Höhe. DerStänder steht auf einer Röhrenleitung, die sich inzwei Arme vertheilt, wovon einer in die neue,der andere in die alte Koche läuft. An der Vor-mauer des Heerdes in der neuen Koche steht einStänder und auch einer außerhalb an der altenKoche, aus welchem die Soole in untergesetztenvrc. rechn. «nc. cxxxlV. Theil. V y Ge-