Salzquelle.
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bliebenen erdigen Theile Zeit erhalten, sich vollendszu Boden zu sehen. Das bisherige'Kochen derSoole wird das Vollkochen genannt. Sobalddie Soole in der Pfanne ruhig geworden undsich die erdigen Theile zu Boden gesetzt haben,nimmt eine andere Arbeit, das Reinmachen, ihrenAnfang. Man zieht nämlich mit langen Krückenallen Bodensatz an die Borden der Pfanne, hebtihn heraus und tragt ihn, weil sich auch schon et-was Salz gefällt hat, in die Mittelpfanne, welcheunterdessen wieder mit frischer Soole angefüllt isi.Hierin lösen sich die in dem Niederschlage befind-lichen Salztheile wieder auf und die erdigen Theilefallen darin, so wie die Wassermenge abnimmt,zu Boden, die hiernächsi angezogen und heraus-gehoben werden. Ist die Soole im Gegentheilin der Mittelpfanne geringlöthig, so wird auch einTheil von den erdigen Theilen von ihr aufgelöstund kommen wieder in die Kochpfanne.
Nach dem Reinmachen der Soole wird dasFeuer wieder angemacht und mit dem Kochen derSoole so lange fortgefahren, bis die Soole mitSalz übersättiget ist und das Salz häufig zu Bo-den zu fallen anfängt. Dieses Aufkochen dauert'eine Stunde, oft aber auch noch länger, und die-ses meistentheils, wenn geringe Soole versotten wird.
Wenn die Soole durch das Aufkochen soweit abgeraucht ist, daß dqs Salz häufig zu fallenanfängt, so läßt der Sieder das Feuer abgehenund unterhält nun bloß ein Soggefeuer mit Stein-»oder Braunkohlen, das alsdann zuerst gefalleneSalz zieht man mit dem langen Kies an die Bor-den der Pfanne und fällt damit 4 Körbe an.Dieses Salz ist noch sehr unrein und von kleinemKorn, wovon der Grund in dem bisher beschrie-
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