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Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle. 74 r

jeder Siedung liefert. Die Soole, welche Salzfür Auswärtige liefert, bekommt 80 bis 90 Stun-den Zeit zum Soggen, da hingegen die Soole füreinlandischeS Salz nur gegen 38 Stunden soggendarf, daher jenes ein viel gröberes Salz, als diesesgiebt. Die Siedung dauert auch den Winter überfort, da dann zugleich die Eisgradirung betriebenwird. Die Soole wird nicht sehr hoch gradirt,sie kommt gewöhnlich lolöchig in die Pfanne.Dieses Salzwerk liegt nicht fern von einem Stein-kohlengebärge, daher auch nur mit Steinkohlen,und zwar mit den schlechten zerbrochenen Schiefer-kohlen oder sogenanntem Geriß, gesotten wird,welches die Feuerung erleichtert und eine geringeSirdsoole eher verstattet, als wenn mit Holz ge-sotten würde. Der Berliner Scheffel Salz wirdum 1 Rthlr. i 3 Stbr. verkauft. Die Gan-gelbretter gehen innerhalb der äußeren Pfosten über'das Bassin hin. Die Soole führt Schwefel undVitriol mit sich. Daß dieses Salzwerk zu den wich-tigsten Deutschlands gehört, beweiset der Ertrag anSalz; denn jährlich werden an 200,000 Scheffelgesotten.

Werl, im Köllnischen, sieben Stunden'vonDortmund und ungefähr 3 ^ von Unna, hat sehrergiebige nöthige Quellen. Das Salzwerk liegtzum Theil innerhalb, zum Theil außerhalb derStadt. Das innerhalb der Stadt gelegene soll,nach C. Längs dorf, in sehr elender Verfassungseyn. Viele kleine elende Gradirhäuser stehen aufeinem engen Platze innerhalb der Stadtmauer bei-sammen, verhindern einander allen freien Zutrittder Luft und verdienten daher kaum mit dem Na-men Gradirhäuser belegt zu werden. Das Siedhaussoll in einem eben so elenden Zustande seyn. Nach

Aaa 3 dem