Band 
Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
Seite
171
JPEG-Download
 

Salzwerks - Wissenschaft. 171

ches zwischen dessen Fugen gelegt und mit kleinenSteinen ausgeteilt wird, mit einander verbunden.Gebrannte Steine aber müssen in diesen Fallen miteinem Kütt unter einander verwahrt werden, deraber, weil nicht alle Kutte das Salzwasser vertragenkönnen, und außer diesem Fall, z. B^ bei Kanälen,zu kostbar fallen würde, nur aus gutem Kalk undZiegelmehl bestehen kann.

Die beste Größe der gebrannten Steine ist,wenn jeder Stein Z Fuß breit, ^ Fuß dick oder hochund i Fuß lang gemacht wird. Dieses giebt dauer-hafte Steine, wenn sie nämlich gut gebrannt wer-den; auch sind sie sehr bequem zur Ausrechnung desBedarfs einer gewissen Quantität derselben, in-dem acht solcher Steine genau einen Kubikfuß aus-machen.

Bruchsteine werden am sichersten Ruchenweisbestimmt. An manchen Orten werden sie Wagen-weis gerechnet und bezahlt. Hierauf muß man sichaber nie einlassen, weil man bei dieser ungewissenRechnung nie einen zuverlässigen Ueberschlag ma-chen kann. Aber auch die Ruthen sind verschieden.An manchen Orten nimmt man sie zu r 2 Fuß lang,eben so breit und 4 Fuß hoch, an andern Orten wie-der anders an. W. Langödorfhat sie den Stein-brechern jederzeit zu 16 Fuß lang, 16 Fuß breit und2 Fuß hoch bestimmt und hiernach den Accord mit. ihnen geschloffen. Eine solche Ruthe gebrochenerund gesetzter Steine macht 5i2 Kubikfuß aus. Manläßt solche gewöhnlich zur Winterszeit brechen undsetzen, weil die Maurer alsdann nicht viel zu thunhaben. Man muß sich aber vorsehen, daß im Setzenkein Betrug vorgehe, welcher dadurch begangen wird,daß die Steinbrecher die Steine so legen, daß vielZwischenraum zwischen ihnen bleibt.

Um nun zu berechnen, wie viel Ruthen Steine

Zu