Samtzrrgchaufe. Z6z
menum schlag. Von diesen Artikeln ^wkrvltes nö-thig seyn, hier noch etwas zu sagen.
Die' S am e n d eck e. ' Dieses Wort ifk vonverschiedenen Botanikern im Deutschen in einem ver-schiedenen Sinn genomlnen worden. Einige verste-hen,darunter eine jede Umhüllung des Sinnens außerder äußeren Samenhant, 'I'sstn, sio'mag ausdem Fruchtknoten oder aus andern Blüthethellenentstanden seyn. Andere verstehen darunter das L in-neische Usiiaurpiinm. Noch andere, zum Bei-spiel Wildenow, bezeichnen damit die Samen-hülle, ^.rillus. Um einen bestimmten Begriffmit diesem Worte zu verbinden, schlägt Borkhau-sen vor, die sogenannte Oberhaut des Sa-mens, L^iäermis seminis Qnsrln., damit zu be-zeichnen, weil für diese noch kein gutes Wort imDeutschen da ist.
S a m enhäute, IntsZnmenm seminis pro-pria Onertn. Die Häute, welche selbst den Samen-korn bekleiden und sich niemals von ihm, außer beimKeimen, ja auch dann nicht einmal von freien Stücken,sondern nur wenn sie von den aufschwellenden Coty-ledonen zersprengt werden, trennen, nennt man über-hauptdieSamenhäute, die eigene Bekleidun-gen des Samens, InteAumentL seminis proprm,zum Unterschiede von den Nebenbekleidungen dessel-ben der Oberhaut und dem ArilluS. Sie theilen sichin die äußere und innere Samenhaut.
Die äußere Samenhant, welche Gärtner'llesta nennt, ist, wenn zwei Samenhäute vorhandensind, die äußere Bekleidung des Samens; ist nureine vorhanden, so muß diese für die lest» angesehenwerden: und zeigen sich mehr als zwei, so muß daszweite, von dem Kern an gerechnet, die Issts, dieweiter liegenden gehören zu der Nebenbekleidung.Die 'HstL ist nämlich ein wesentlicher Theil des Sa-mens;