SamenthierLen.
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An dem Schauspiele, welches der Aufgußdes Nelkensamens nach einigen Tagen zeigte, konntesich Bäffon nicht satt sehen. Die ganze Feuchtig-keit wimmelte von bewegten und dem Scheine nacheben so stark belebten Körperchen, als er sie vorherin den Samenfeuchtigkeiten und Aufgüssen auf dasFleisch der Thiere wahrgenommen. In den erstenTagen waren diese Kägelchen auch sehr groß und instarker Bewegung, sowohl um ihren eigenen Mittel-punkt, als gerade vor sich, oder um einander herum.Ueber drei Wochen hindurch dauerte das Gewimmeldieser Kügelchen, die aber allmählig immer kleinerund endlich ganz unsichtbar wurden.
Auch mit der Samenfeuchtigkeit der Fischestellte Bäffon Beobachtungen an. Er ließ ausnoch lebenden Karpfen, Hechten, Barben rc.die Milch herausnehmen, beobachtete sie genau undgewahrte darin, wie bei der Infusion des Nelkensa-mens weiter nichts, als einen großen Schwärm un-durchsichtiger bewegter Kägelchen. Bei vielen der-gleichen Fischen, die der genannte Naturforscher le-bendig kommen ließ, drückte derselbe ganz gelindemit den Fingern auf den Theil des Bauches, durchwelchen sie diese Feuchtigkeit voll sich geben, und er-hielt, ohne Schaden des Fisches, genug Vorrath zueiner Beobachtung; auch diese Feuchtigkeit wimmeltevon bewegten, undurchsichtigen fast schwarzen undsehr kleinen Kägelchen. Needham, der gleichfallssehr viele Beobachtungen bei Untersuchung der Milchvon vielerlei Fischen über die Samenthierchen ange-stellt hatte, gewahrte in der Milch des Tintenfi-sch es vorzüglich große, drei bis vier Linien lange Sa-menthierchen mit bloßen Augen.
Die Faden, wovon bisher oft geredet worden,wird man nicht allezeit im Samen des Mannes ge-wahr. Man muß ihn zu dem Ende gleich in dem
Augem