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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Sammet (Droguet-).

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Ruche die entstandenen Ringel dadurch aufgezogeswerden könnten. Wenn über der Sammet geschnit-ten wird, so ist dies nicht so leicht zu befürchten,weil der vorderste Faden mit dem hintersten eingeweb-ten und geschnittenen Faden keinen Zusammenhangweiter hat, folglich sich auch nicht so leicht aufziehenkann. Beim Schneiden verfährt man wie beim ge-wöhnlichen Sammete.

Der Grund zwischen den Blumen dieses Sam-metes ist glatt und entweder ein Tastet- oder Grosde Tours-Grund; auch weben sich bei demselben diePoilfaden nicht so stark in den Grund ein, als wiebei dem gewöhnlichen glatten Sammete; denn derjenem weben sich nur drei Ellen auf eine Elle Grund-kette ein, anstatt sich bei diesem wohl fünf Esten Poil-kette auf eine Elle Grundkette einweben. Bei demgeblümten Sammete schlingt sich nicht ein jeder Poilsfaden, also auch nicht so oft um die Ruthe, weil sol-ches nur dann geschieht, wenn es die Bildung erfor-dert, sich aber übrigens in den Grund einwebt. Becdem glatten Sammete macht aber die Poilkette stetsSammet, folglich webt sich auch mehr, doch voneiner Farbe mehr, als von der andern, ein.

Der geblümte Droguetsammet von vielen Far-ben, wird, in Ansehung seiner Einrichtung des Har-nisches, fast eben so gemacht, als wieder Chenillen-otlaß; doch da hier die Kette, und nicht so wie dort,der einbroschirte Faden die Blumen macht, fernerauch die Blumen nur klein sind, so ist selten einbesonderer Cantre mit vielen hundert Rollen Seidevon verschiedener Farbe nöthig, sondern wenn in demDroguetsammete Blumen von sechs oder acht Far-ben und ihren Schattirungen eingewebt werden sol-len, so mästen sechs oder acht Poilbäume, jeder miteiner besonderen Farbe, hinter dem Grundbaum an-gebracht werden. Das Künstlichste hierbei ist, die

Poil-