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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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474 Sammet (leicht.). Sammet (Manchester-).

Sammec (leichter), s. oben, S. 43s.

— (Manchester-), s. Manchester, Th, 83, S. 5i?u. f. Der Manchester- oder Baumwollen-sammet ist ein sehr dicker, starker, der Kälte unge-mein widerstehender, dauerhafter und dem seidenenSammete sehr nahe kommender Zeug, der zu tägli-chen Winterkleidern, zu Beinkleidern und zu Ueber-ziehung der Pelze; bei den Frauen zu Redingoks,Ueberrocken rc. sehr gut zu gebrauchen ist, und inAnsehung der Wärme vor dem Tuche, in Ansehungder Dauerhaftigkeit und des Preises aber vor demwirklichen Sammete Vorzüge hat, pb er gleich nichtzu Staatskleidern taugt Die Manufactur desselbenist in einem Lande sehr Vortheilhaft und sein Ver-brauch groß und wichtig, wenn man ihn zu einembilligen, mit dem seidenen Sammete und dem feinenTuche in richtigem Verhältniß stehenden Preise ver-fertigen und verkaufen kann. Der Preis des rohenMaterials der Baumwolle ist gegen den Werth desfabricirten Manchesters sehr gering, mithin der Ge-winn am Gespinnste, am Weben, Zubereiten, Fär-ben, immer für den Staat und den Unternehmerwichtig. Die Seide zu dem eigentlichen Sammet,die spanische Wolle zu feinen Tüchern, die Ziegen-haare von Angora zu den Plüschen und anderen Zeu-gen sind auch ausländische Produkte, die man von an-dern Nationen ziehen muß, und die viel mehr Geld-ausfluß, als die Baumwolle durch ihre Einführungverursachen.

Zum Manchestersammet schickt sich nur diefeinste und längste Baumwolle, weil solche den stärk-sten und feinsten Faden giebt, und auf dessen Feinheitkommt die Dichtigkeit der Poils und Haare am mei-sten an. Die Baumwolle der Antillischen Inselnin Amerika, von Berbice,! Curassao, St. Croix, St.Domingo rc. ist dazu die tauglichste. In den Ma-