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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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486 Sammetbürste. Sammetcaritte.

aufgeschnittene Stelle haben. Der Anschweif istentweder leinen Garn oder Seide, und der Einschlag. kann gleichfalls von eben diesen Materien seyn. Oftist es aber Gold oder Faden, und dann nennt mansie Gold» oder Silberborten. Der Theil des Am. schweifes, woraus der Sammet geschnitten werdensoll, wird auf der: Rollen der Leiter nur schwach oderschlaff durch die Steine gespannt, damit er sich etwasüber die Borte erhöhen laßt. Der Bortenwirker hatbeim Weben dieser Borten zwei dünne und feine siahrlerne Klingen, und steckt eine derselben unter denschlaffen Theil des Anschweifes, wenn auf eine StelleSammet entstehen soll; er schießt dann viermal einund steckt hierauf die zweite Klinge durch den Amschweif, und auf diese Art fährt er fort durch alleStellen, die Sammet machen sollen, die Klinge umtsr die schlaffen Anschweiffaden zu stecken. Wenner eine Klinge herauszieht, so durchschneidet ihreScharfe die Faden des Anschweifs, die sich bei demWeben um sie geschlungen haben, und es entsteht derSammet.

Sammetbürste, beiden Bürstenmachern, eine kleineBärste von weichen Haaren, die nicht allein davon,daß sie sich weich und sanft anfühlen laßt, diesen Na-men erhalten hat, sondern auch davon, daß mandamit sammetene Kleidungsstücke ausbürstet. Beiden Stiefelwichsern braucht man auch eine ähnlicheBärste, um damit, nachdem der Glanz der engli-schen Wichse schon durch eine andere schärfere Bürstehervorgebracht worden, denselben noch zu'erhöhen.Sie führt hier auch den Namen der Sammetbürfte.

Sammercanrre, Gammerkanrer, bei den Sammet-machern, dasjenige Gestell, worauf derselbe, wen»er vielfach geblümten und Chenillensammet webet,seine Poilkette auf dem Stuhle ausspannt. Da diePoilkem dieses Sammetes Vielfarbig ist, und bei

dem