Sammetente.
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der Brätzekt. Nach Schweden kommt-sie'um»allen zuletzt zurück und legt zuletzt; man hat die Eyerim Julius frisch gelegt gefunden. Sie sind, der Zahlnach, acht bis zehn und von weißer Farbe. Sie legtsie unter einem Wachholderbusche und bedeckt sie mitihren elastischen Federn. NachP ontoppidan^)soüdas Männchen mit dem Weibchen beim Brüten wech-seln und die Anzahl der gelegten Eyer sich oft auf zwölfbelaufen. Die Jungen tauchen bewunderungswür-dig und die Mutter kämpft zu ihrer Vertheidigung,überläßt sie aber dem Sieger; s. weiter unten.
Im Sommer gewahrt man diese Seeente selten.Nach Otto ward eine in Pommern an der Ostsee, amGrünschwaden, geschossen, welche eine gelbe Iris undeinen saffranrothgelben, an der Wurzel und demRande schwarzen und in der Mitte weißen Schnabelhatte. Sie war überall sammetartig schwarz, jedochfielen der Bauch und die Schwungfedern in dasBraunschwarze. Die Flügel haben einen weißenSpiegel und die Füße sind schön roth mit schwarzenSchwimmhäuten.
Nach Oedmann^) soll sich diese Ente inSchweden nur an gesalzenen Seen, aber niemals anLandseen oder Sümpfen aufhalten; und obgleich sieeine Einwohnerin Nordens ist, so gehört sie doch nichtunter die Polarvögel. Sie geht nicht nach Spitzber-gen und Grönland, jedoch folgt sie der Nordische»Küste bis Droncheim. In der Ostsee breitet sie sichbis an den Bochnischen Meerbusen aus. Sie unddie Eidergans sind die letzten Zugvögel, die sich aufden Schwedischen Scheren zeigen; sie zeigt noch ein?besondere Vorliebe für den Frühling dieser Scheren,in welchen sie sich länger mit Hecken aufhält, als ir-gend eine ihrer Gattung. Ihre Eyer gleichen den
Hüh-
*) Naturgeschichte von Norwegen, n, p. i-is.
**) Neue Schwedische Abhandlungen, VI, x. ISA.