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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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6z6 Sammlung (Ettäthfchaften,).

Hörner des Opferthieres, ehe es geschlachtet wurde,gegossen werden mußte. Einige nennen dies käm- !xulum oder Rmpriinum- Andere Outws, weil der IWein nur auötröpfelte; Opferschalen, womit man !den Wein an den Altar goß worin man

das Blut auffing.

Unter dem heiligen Gerüche ist die berühmteklensL Ismen ein vorzüglich schätzbares Stück desAlterthums, welches LaurentiusPignoriushatin Kupfer stechen lasten und mit einer ausführlichenBeschreibung und Erklärung heraus gegeben hat ^).

Es ist ein ehernes Tischblatt mit Figuren von Silberausgelegt, welche der Götzendienst der Aegyptier, und,nach Athan. Kirchers Meinung, die ganze geheimeTheologie der Aegpptier vorstellt. Es soll dieser Tisch,welcher vermuthlich in einem Tempel gestanden hat,noch vor dem Einfall des Cambyses in Aegypten,als die Hieroglyphen noch gebräuchlich waren, ver-fertiget worden seyn. Da die Römer Aegypten er-oberten und die Verehrung der Aegyptischen Götter,besonders der Isis, annahmen, ist sie vermuthlichnach Italien gekommen. In der Eroberung derStadt Borbon gerieht sie in die Hände eines Eisen-schmidts, von welchem sie der Kardinal Bembuökaufte und sie in seinem Kabinette aufstellte, dahersie auch Induln Lembinn beißt. Nachher bekam ^sie der Herzog von Mantua; als aber Mantua imJahre i63o vomKaiser Ferdinand dem Zwei-ten erobert wurde, kam sie fort, ohne daß man er-fahren

*) kqur. kißiiorii Uevr» Isircs, Ljusdem nraAN-r

Oelir» msu« liircursus, et sißillnrum, s-emrnLriiin sinulo-torurn slirj iot tigurse et esrunctem ex kirciiero. Ltnüe-rioi^ue interpietslio, nec noa Isc. kilit, ^omsbini msnus-Lenes et Ne vns reNusc^ue kistiiorii Niss, l66q, cum

tix. se». 4 . und neu verbessert von Andr. Frisio, Amster-dam, iü7o, 4. Athan. Kircher hat sie auch in seinemvectixo beschrieben.