Sammlung (Holz).
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welche von den wilden und auch von'den durch dieKultur veredelten aus - und inländischen Bäumen ge-nommen werden, um daraus das Holz der verschiedenen'Bä,lme und dadurch die Bäume selbst genauernach dem Schnitte kennen zu lernen; s. auch Th. 24,S. g 58 . Dergleichen Sammlungen sind nicht nurdem Förster und Forstbeflissencn sehr nützlich undlehrreich, sondern auch dem Technologen, überhauptjedem, der Hölzer benutzt und sie verarbeitet. Ichwill dasjenige über die Einrichtung einer solchenSammlung hier mittheilen, was ein Herr I. G.Panße in Dresden in das Taschenbuch für Gar-tenfreunde, von W. G. Becker, auf das Jahr*798, hat einrücken lassen. Er sagt:
„Es ist zu bewundern, daß man, auch in denansehnlichsten Holzsammlungen, nicht besser gewählteSchnitte antrifft, und daß man statt des Holzes, wiees gewöhnlich ausfällt, mehrcnthcils besondere Na-turspicle findet, die vielleicht nur das einzige Mal vor-kommen, und woraus die Hölzer am wenigsten zu er-kennen sind. Der Werth einer Sammlung kann, nachmeiner Ansicht, nicht in den ungewöhnlichen Wuchs,die verschiedene Farbe und die außerordentliche Politur,welche die Tafeln annehmen, gesellt werden. Nur ge-wisse, den Bau des Holzes deutlich zeigende Schnitte,welche bloß mit dem Hobel fein gearbeitet, und nichtdurchs Poliren unkenntlich gemacht worden sind, kön-nen denselben bestimmen und eine Sammlung nutzbarmachen. Meiner Meinung nach wäre eine kleine Samm-lung, wo jede Holzart nur einmal, aber nach einerleiSchnitt, vorhanden ist, schätzbarer, als eine große, wovon jeder Art mehrere Tafeln, aber von unbestimmtenSchnitten, zu finden sind. Die Geschlechter könnenunstreitig aus einerlei Schnitte leichter beurtheilet undsicherer mit einander verglichen werden."
„Ein wesentlicher Theil bei einer Holzsammlungist' die Rinde drS Holzes. Durch sie bekommt man,so wie durch die Blätter^ mehrere Unterscheidungs-Kennzeichen der verschiedenen Holzarten. Ehe ich die
Schnitte