Samnitamj. Ganwreuk,
Sammtame rc., s. in Ge sammt, Th. l7,S. 45.3
Sämmrlrch^), Bei-und Nebenwort, alle zujsqm-mengenommen, alle insgesammt, gesammt.Die sämmtlichen Königlichen Bedienten.Sie kamen sämmtlich zu Pilato, Match.27, 62. Das Beiwort setzt, so wie'gekämmt,seiner Bedeutung nach, entweder ein Collectivum imSingular, oder ein Hauptwort im Plural voraus,indessen braucht man im erstem Fall lieber ge-stammt, im letztem aber lieber sämmtlich. Diegesammte Familie, die sämmtlichen Ver-wandten, die gesammte Armee, die sämmt-lichen Truppen.
Sammnegierung, Gammtschrifr, Sammtstim«me, rc. rc., s. in Gesammjt, Th. 17, S. 454 .
§nmnit68, waren bei den Römern eine Art Fechteroder Gladiatoren, die den Namen von den Summ-ten, einem Volke in Italien, hatten, weil sie, wiedasselbe, bewaffnet waren. Die Schilde dieser Fech-ter waren theils mit Gold, theils mit Silber verziert,und oben breiter, als unten. Die Brust war miteinem Filze bedeckt, welcher genannt wurde;
an dem linken Beine hatten sie eine eiserne Bein-schiene und auf dem Haupte einen Helm mit einemgroßen Federbusche. Vor den Zeiten der Kaiser wa-ren diese Fechter sehr in Ansehen; späterhin hörteman von ihnen nicht mehr viel; es scheint, als wenneine andere Art Gladiatoren, die kkoxckomnekn ge-nannt wurden, und deren hiernächst oft gedacht wird,jenen den Rang streitig gemacht haben.
Oamoreus, Usvis liAnsri»; Fr. Hsmoureux, imSchiffbau und in der Schifffahrt ein lehr kurzes und
Yy 3 fiaches
*) Im Oberdeutschen sammentlich, im Niederdeutschensammentlret, tm Gckwcd. ramMgen. Es ist aus' -.einvorige» sammt und dem Suffix» — tick zusammenge-setzt. Korn eck braucht dafür mich sammhaft.
(Adelnug.)