Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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§4

Afrika.

genannt, der von ZZ67 bis ZZ96, nach andern aber etwasspater, nämlich um Z4ii regierte, und ein Sohn dcSPsammitichus war, ließ Entdeckungen an der afrikani-schen Küste anstellen; die Aegypkier segelten, mit Hülfephönizischcr Seeleute, vom rothen Meere aus, umschifftenganz Afrika, und kamen im dritten Jahre wieder in Aegyp-tcn an. Ferner erzählen Cornelius Nepos beymPlinius ll. 67, und Pomp. Me la III, 9, daß eingewisser EudoxusvonCyzicus, der dem Könige Pto-te m ä u s Ü a t h u ru s entfliehen wollte, von dem arabi-schen Meerbusen aus bis nach Cadix schiffte. Neuerlich hatzwar der Franzos Gössel in in einem gelehrten geographi-schen Werke alle diese Reisen läugnen wollen; aber wennman auch die Reise dcsEudoxus nicht vertheidigen will,so kann doch die Reise unter Nck 0, welrdc Her 0 d 0 t sodeutlich beschreibt, nicht gelaugnet werden; auch die Schis«fahrt nach Ophic, und die regelmäßige Schiffahrt der Cac-tbager nach der Goldküste machen es wahrscheinlich, daßSeereisen an der Ostküste von Afrika bey den Phöniziernnicht ungewöhnlich warm; Allgem. geogr. Ephcme-riden. Nov. 1799. G. 4v; — 427. Einige Jahr-hunderte nach dem Neko schickte Terxes einen angesehenenPerser auf eint Seereise um Afrika ab- Er kam zwar nichtso weit, wie die Schiffer des Nechy, versicherte aber'doch,unter der mittäglichen tempccirttn Zone von Afrika Einwoh-ner gesehen zu haben; s. Herodot lV, 4z. Späterhinunternahm der berühmte Carthaginenser Hanno, auf Be-fehl der Republik Carthago, eine Entdeckungsreise um denwestlichen Theil von Afrika- Er segelte von Cadix um Afri-ka herum bis an das Ende von Arabien, und kam bis un-ter den 5tcn Grad der mitternächtlichen Breite an den Kü-sten von Afrika; ?i>'n. Il, 67. Diese Umschiffung ist dieerste, von der man eine ordentliche Nachricht hat, dennHanno beschrieb dieselbe in seiner Muttersprache, undseine Beschreibung wurde unter dem Titel: Pcriplus,ins Griechische übersetzt. Eine andere Entdeckungsreise un-ke»