Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Afrika. Agave.

Größe und Bevölkerung der Stadt Houfsa, ble an einemgießen Fluße „ade bey Tumbuctoo liegt, und zweymal sogroß ist, und doppelt so viel Menschen enthalt, als Lon-don ; er entschied ferner die Frage über den Ursprung undLauf des Senegal, Gambia und Niger, und zeigte, daßdieses drey ganz verschiedene Ströme sind; Almanachder Foit schritte in Wisse lisch., Künsten, Ma-»ufakturcn, Fabriken. Dritter Jahrg. >799.S 28l. Im Jahr 1798 gieng Herr Friedrich Hor-11 c m a n n aus Hildesheinr aui Kosten der engl. Gesell-schaft nach Aftika, von dessen unternehmendem Geiste mansich für die Geographie von Afrika viel verspricht.

Agave ist eine amerikanische Pflanze, und zwar eine Art Aloe,die Mctl oder Magucy des Her n ande;, weiche eine di-cke , unten vielfast:ge Wurzel aicbt. Aus ihr wird in Ame-rika die Pulque, d. 1. eine durch Gabrung erhaltene Flüssig-keit bereitet, wie denn auch ihre einzelne Theile zu vielfälti-gem Gebrauche dienen. Vor wenigen Jahre» erst bat mandie Agave, in Verbindung mit der Bcgonia, einer eben-falls amerikanischen Pflanze, als neu entdeckte specifischeMittel gegen die Lustseuche, Skrofeln und andern Krank-heiten empfohlen. Diese Mittel wurden auf folgende Achentdeckt; im Jahr 1792 kam ein Neger, Nicolaus Di-ana Kcato »ach Mexiko, und überreichte dem mcdicist-schcn Conseil daselbst ein neues specifisches Mittel gegen dieLustseuchc, ohne Nebcngebrauch des Quecksilbers. Er -at-te dasselbe vvn einer mit ihm verwandten Indianerin erhal-ten, deren Familie dasselbe feit undenkliche» Zeiten in Ära-xuacano gegen diese Krankheit angewendet hakte, und sag-te: es bestehe aus zwey einheimischen amerikanischen Wan-zen (Agave und Begvnia), und er kenne die Wirks.mkcitdesselben aus einer mehr als z6jabrigeii Erfahrung. Cswurden daher erst empirisch in Lazarerhen Versuche damitangestellt, welche gelangen; dann vertrauere mandreseS. Mittel geschickten Aerzten au, um Versuche damitstr ma-

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