Akademie. Akustik.
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stiftete der König von England, Georg III, 1751. InErfurt wurde ebenfalls eine 'Akademie der Wissenschaften cc-richtet. Jin Jahr 1752 wurde zu Barcellona eine Akade-mie der schönen Wissenschaften, und in Brest eine Akademiedes Seewesens angelegt. Der Kurfürst von Bayern. M a-ximilian I 0 seph stiftete 1759 die Akademie der Wissen-schaften zu München, und her Kurfürst von der Pfalz,Carl Theodor, 176z die Akademie der Wissenschaftenzu Manheim, und 1775 auch eine Akademie der Zcichnungs-u»d Bildhauerkunst daselbst. Die Handlungs-Akademiezu Hamburg wurde 1763 unter Leitung des Herrn Pros.Busch, s. HannöverischeS Magazin, 1768-St.«>l; aber die Handlungs- Akadeuste zu Nürnberg 1795 vomHerrn Johann Michael Lenchü errichtet, s.Oeko-no mische Hefte 1797. Januar. Dergl. Ritter-akademie.
Akademische Würden s. Universitäts- Grade.
Akustik, Gehörlehrs, ist die Lehre von der Natur desGÄalls (leincr Entstehung, Fortpflanzung, Unterbrechung,Verstärkung) und des TonS (von der Art und Weife, wiewir die Töne empfinden, .und von der Einrichtung dcSmenschlichen Ohrs), welche zugleich die physikalischen undmathematische» Gründe der Musik in sich begreift. Schondie Alten beschäftigten sich ,»it vcr mathematischen Theorieder Mnfik. Man schreibt ihre Erfindung dem Pythag »--ras zu, welcher, nach der Erzählung des Jamblichus,in dem Klänge der Schmiedehämmer Accorde bemerkte, undaus dem Gewichte der Hammer die Verhältnisse derselbengeschlossen habe» soll. Es wird hinzugesetzt, er habe Sai-ten durch angehangcne Gewichte. von gleicher Größe mitdem Gewichte der Hammer, gespannt, und dadurch ebendiese Accorde erhalte»; dieser Zusatz ist aber offenbar falschwie Gehler im Physikalischen Wörterbuch«: l.S- 89. gezeigt hat. Die theoretischen Musiker der Altentheilten sich in zwey Sccttn, r.ämlichiu Pythagoraer und
Ari-