Aräometer.
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sich auf den zweyten Satz gründet/ sind vorzüglicher, weilsich Gewichte leichter und genauer bestimmen lassen, alstöcperliche Räume.
Die Gesetze des Gleichgewichts flüssiger Massen mithineingetauchtcn festen Körpern erfand Archimedes (der212 Jahre vor C. G. ermordet wurde), als er auf Befehldes sicilianischen.Königs Hicro eine goldene Krone unter-suchen mußte. Auf diesen Gesetzen beruht auch die Einrich-tung der Senkwagen; indessen hat man keinen Beweis da-für, daß Archimedes dieses Werkzeug gekannt habe.Erst Syncsius von Cyrene, welcher Bischof zu Ptole-mais war, gedenkt der Genkwage in seinem i5ten Briefe,der an seine Lehrerin, die berühmte Hypatia in Alcxan-drien, gerichtet ist, welche im Jahr 415 nach C. G-in ei-nem Auflaufe ermordet wurde. Man findet diesen Briefdes Syncsius in s/. 6. ^o//?r/,e-an/vr. 17Z9. p. folg. Syncsius
schreibt dacinn derHypatia: er sey so unglücklich, oderbefinde sich so übel, daß er ein Hydroscopinni brauchen mussse; er ersuche sie also, ihm ei» solches verfertigen zu lassen.Es ist, schreibt er, eine cylindrische Röhre, von Gestaltund Größe einer Pfeife. Darauf ist der Lange nach eineLinie gezogen, die von verschiedenen Linien durchschnitten ist,und diese geben das Gewicht des Wassers an. An dem ei-nen Ende der Röhre sey ein Kegel angebracht, dessen Basisan die Basis der Röhre anschließe, so, d»ß beyde nur eineBasis hätten. Man nenne dieses das Baryllion. Würdees ins Wasser gethan, so halte es sich darinne aufrecht, sodaß man das Gewicht daran erkennen könne. — Ver-muthlich war dem SYnesius, wegen seiner kränklichenUmstände, ein leichtes und reines Wasser zum Trinken ver-ordnet worden, daher er zur Prüfung desselben ein Hydro-scopium verlangte. Daraus, daß er sick an die Hypa-t i a in Alexandrien wandte, erhellet, daß die Genkwageznr Zeit der Hypatia bekannt war, und wahrscheinlich in
Alcxan-