Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
Seite
189
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Araometri'e.

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stantin, welcher das Gedicht des Priscians zugleichmit I566.^)crausgab, ein-

sah, daß das Werkzeug des Priscians und das Hydro«scopium des Syncsius einerley sey, und zur Abwägungder Flüssgreit gedient habe. Auf diese Art hätte denn Cön-stantin früher als Fermat die Stelle des SYnesiusrichtig erklärt.

Unter den Deutschen scheint der Gebrauch solcher Werk-zeuge zu Saizprobcn ziemlich alt zu seyn. Leupold unn. r. 6. führt a», daß Joh. Thöl-den, der zu Frankcnhausen in Thüringen lebte, in seineri6oz zu Leipzig herausgekomnienen einer Solr

spindel, die aus einem hölzernen Cylinder, unten zugespitzt,und mit Bley ansgegosscn, bestanden habe, als einer oc-kannten Sache gedenke. Der Jesuit Cabcus (F/nVs/s-^>/>rür /Lr-e r»

/o^. I.r'ü. 2. /L.r/r/r 26. 2» lov/. 2. p. i;8-^-)

gedenkt um das Jahr 1644 ebenfalls dieser Senkwage, undberuft sich auf Thöldens Schrift.

Die erste Beschreibung solcher Aräometer, die sich aufden ersten oben angezeigten Satz gründen, oder der Aräo-meter mit der Scale, lieferte B 0 ylem den.

-rc/. 24. p. 447, und lehrte sie auch einige Jahre dar-auf, in den öV-//s/.' 1675. Nr. 115. p. ZLy. als

Goldwage brauchen. Dock wollen einige behaupten, daßCabeus dieses dem Boyle beygelegte Aräometer schonum 1629 (?) beschrieben habe; s. Lichten bergL Maga-zin 4. B. 4. St. S- 140. 1787- Dieses Werkzeug bestehtaus einer Kugel von dünnem Glas, an welche unten einekleinere Kugel, und oben ein levnzer dünner Hals, mittelsteiner Glaslampe, angeblasen wird- In die kleinere Kugelbringt man etwas Schrot oder Quecksilber, dessen Gewichtden Schwerpunkt des ganzen Instruments tief hcrabbcingk,damit es beym Einsinken ins Wasser aufrecht stehend erhal-ten