zo6 Athmen.
auch auf einen von ihm angesicllken Versuch/ wobey es ihmgelungen sey, selbst brennbare Luft, durch wiedcrholseSEin-und Ausarhmen derselben, in verdorbene Luft zu ver-wandeln, und ihr ihre brennbare Eigenschaft zu benehmen,welches aber ganz mit den sorgfältig angestellten Versuchendes Fontana streitet 7 -/,////<er. ^o/. I^XIX. ?. II.
Nr. 24), welcher das Athmen der brennbaren Luft für dieThiere durchaus tödklrch fand, auch selbst sie nicht mehr,als höchstens rilfmal, athmen, und nach dem Athmen nochimmer, selbst dicht vor seinem Munde, entzünden konnte.Eine andere Theorie des Athmens stellte Ccawford auf.Die sinnreiche Erklärung, die er in den Lv/,«/-/',<//.ss0//e> : vr//s//e o/r ////////-// />-?/-/, -,//-/ rüe /////,////-//--//<,// ü/'
co////-r//?/ü.'-/«-//ee. I.o////e,/. 1779 von der thierischen Wär-me, und der Verbrennung gegeben hat, stimmt uiei tnur »ili Prlestlcy' s Behauplungen besser übereil,, son-dern giebt auch zugleich von der durchs Athmen erzeugtenund unterhaltenen Warme des Bluts im thierischen Körp.rauf eine sehr ungezwungene Art Rechenschaft. Nach seinerMeynung sind Feuer und Phlogiston zwey besondere einan-der ganz entgegen gefetzte Stosse. Das Feuer ist entwederfrey, wirkt dann aufs Gefühlund aufs Thermometer, undverursacht fühlbare Warme; rdcr es ist gebunden, undmacht eine» Bestandtheil der Körper selbst aus. Wird miteinem Körper mehr Phlogiston verbunden, so wird dadurchein verhältnismäßiger Theil seines Feuers frey- Wird ihmPhlogiston entzogen , so bindet er dagegen mehr Feuer, daser aus den ihn berührenden Körpern an sich nimmt. Cca w«sord nennt ferner die Fähigkeit, Warme anzunehmen undmitzutheilen, specifische Wärme, deren jeder Körper destomehr bat, je weniger Phlogiston in seiner Mischung enthal-ten ist. Nach Crawsords Versuchen hat nun das flüs-sigere und röthere Blut der Pulsadern, welches 1» den Lun-gen der Wirkung der cingeathnicteii Luft ausgesetzt gcwesnist, i» dem Verhältnisse 2g: 22 mehr specifische Wanne,und enthält daher weniger Phlogiston, als das durch den
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