Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
Seite
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Autonraton.

obgleich einige, welche das Work Automat in strengeremSinne nehmen, alle diejenigen Maschinen, welche die Ein-«Heilung der Zeit zur Absicht haben, wie die Uhren, davonausschließe» und nur solche Maschinen darunter verstandenwissen wollen, welche die Hervorbringung einer andern Wir-kung zur Absicht haben. Automaten, welche menschlicheFiguren vorstellen, und menschliche Handlungen nachah-men, heißen Androiden. Schon die Alten thaten sichjn Verfertigung solcher Maschine» hervor, denn bey denGriechen findet man wenigstens Spuren von Automaten aussehr entfernten Zeiten. Doch rechne ich weder die wandeln-den Dceyfüße des Vulkans, noch die gehenden Bildsiiu,len des Dadalus zu den Automaten; die Gründe hierzufindet man unter den Worten Bildhauerkunst und M e-chanik angeführt. Einige halten den Archytas vonDarcnt, einen pythagoräischen Philosophen, verein Zeitge-nosse , nach einigen gar der Lehrer des Plako war, undin der 9z Olympiade oder 408 Jahre vor Christi Geburtlebte, für den Erfinder der Automaten, weil 6e//rue X, ,12.von ihm meldet, daß er eine hölzerne fliegende Taube er-funden habe, welche jedoch, wenn sie sich einmal gesetzthatte, nicht wieder habe auffliegen können. Man hat zuwenig Nachrichten hierüber, um entscheiden zu können, wasfür ein Kunststück zu dieser Erzählung Veranlassung gegebenhat. Außerdem findet man bey den Griechen noch folgendeSpuren von Automaten: einen ehernen Adler, der durchmechanische Kraft sich emporschwang, s. VI, 20.

x. 205; die kriechende Schnecke bey einem Pcunkaufzugedes Deinctrius Phalereus, s.?oH>S.XII, lg.p.428Auch giebt V, 7. p. Iy8. Nach-

richt von einem größeren Automat, von menschlicher Ge-stakt, bey der bacchischen Feierlichkeit, die PtolemäusPhiladclphus in Alcxandria veranstaltete. Vielleichtgehören auch die mannigfaltigen Figuren, mit silbernerrLeuchtern, welche nach einer Beschreibung des Athenäus

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