Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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350
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AlikomaküN.

verfertigte in der Mitte des i6ken Jahrhundert männlicheund weibliche Figuren, welche, durch ein Uhrwerk getrie-ben , hin und her gtengen, und nach dein Takle auf Pan-iken und Lauten schlugen; sie wurden überall als eine ganzneue Erfindung bewundert, s. Doppel in ayr vonNü rnbcrgilchen Künstler». S. 28>. HannSEchlokkbeiin zu Augsburg verfertigteJahr iz8> fürden Kayser Rudvlph tt. e>» Autvmatou von einer Galee-re; f. Kunst-Gcwccb. und Handwerksgcschi ch-ic der Reichsstadt Augsburg vvin Hrn. P.von Sletten dem jünger». 1779. S- 184. 185.Achilles Langcnbucher zu Augsburg machte im Jahrrüro ein musikalisches Instrument in eine Kirche, weicheseine ganze Vesper von 2200 Takten von selbst schlug; . s.Ebendas. S- 19a- Christoph Trefler zu Augsburgverfertigte im Jahr t68z eine Maschine, die den Wulbauvorstellte, und sich durch Räder bewegte, sie war größ-ienkhcils von Silber und kam an den kayscrlichen Hof; f.Ebendas. S. 172. — Eine Puppe, welche^ wen»ihrinneres aufgezogenes Uhrwerk angelassen wird, auf demTische oder Fußboden fortläuft, und im Gehen Kopf, Au-gen und Hände bewegt, wird, unter dem Namen cooreancekelsr-srerbc, zuweilen von herumziehenden Künstler» gezeigt.Vaucanson 1782 zu Paris) stellte im Jahr 1748 fol-gende Automaten zuerst öffentlich in PariS auf: i) Einensitzenden Flötenspieler, der 5^ pariser Fuß hoch und mit ei«nein Piedcstal versehen war, worrnn die Haupttherle desMechanismus verborgen waren. Diese Maschine spielte irmusikalische Stücke auf der Queerflöte mit der größten Ge-nauigkeit in Unterscheidung des verschiedenen Takts und Vor«irags, und wirkte in die Flöte, wie ein Mensch, nämlichmit den Lippen zum Ansatz, und so, daß der Wind durchden Mund in die Flöte gestosscn wurde, auch wurden dieTöne durch die Finger modulirt, so daß die Löcher der Flö-te von den Fingern drr Figur halbgeöffnet, -als geschlossen

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