Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
Seite
353
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Automaten.

Glück, welches eine kleine Theaterscene vorstellt. Die«ine Seite stellt eine ländliche Gegend vor, auf der andernist ein Bach, über welchen eine Brücke noch der Mühleführt. Die Hinterthür wird geüfnct, ein Bauer reitet auffeinem Esel heraus über eine Brücke nach der Müdle DerHund läuft ihm ein Stück nach und bellt den Esel natür-lich an. Im Mittelpunkt der Scene weidet eine Heer«de. Der Hirt, der in der Fclsciigrokte des Hintergrun-des ruhete, kommt nun hervor, sieht sich lauschendum, bleibt stehen, zieht eine Flöte hervor, blaßteinige Stückchen, und das Echo wiederholt die letzten Tö-ne sanft, wo er absetzt. Jetzt sucht er weiter, undfindet etwas entfernt seine Hirtin schlafend. Er schleichtzu «hr, spielt ein zärtliches Lied, sie erwacht, stehtauf, nimmt ihre Filter und accompagnirt dem Flöten-spieler mit vieler Anmuth. Aber nun kommt der Baueraus der Mühle zurück, und treibt den mit Mehldeladeneu Esel vor sich hin. Der Bauer, als Vateroder Oncle des Mädchens mißbilligt ihre Liebe. DieLiebenden erschrecken, brechen mitten in der Melo-die ab, der Geliebte nimmt verstohlen von seinem Mäd-chen Abschied, und flüchtet wieder in die Grotte. DaSMädchen nimmt nun eine unbefangene, gleichgilkigeStellung an, bis der Alke mit seinem Esel wieder in dieHütte ist; s. Allgemeine musikalische Zei-tung. 1799. Nr. z. Im Jahr 1792 wurde in Eng-land ein hölzernes Automat bewundert, welches einKunsttischler-Geselle, aus der Werkstatte eines angese-henen Meisters, Namens Garbener, erfunden hat-te. Es war eine 5 Fuß hohe menschliche Figur, dieohne alle scheinbare äußere Beyhülfe im Zimmer um--ergieng, und auf der Harfe spielte; f. In teili-genzblatt der Allgemeinen Litteratur-Zei-tung. Jena. 1792. Nr. 72. Unter den Kunstsacbcndes Tippo Salb fand sich auch eine bewegliche Maschine,Dusch HiWh, bet Erf, l.LH. Z die