Bahama-Inseln. Bajonet. 15
des Mineralalkali mit Salzsäure in das gemeine Wasserbringen lehrte- Daß diese i:n Wasser gleichsam stricke Luftdas Eisen auflöslich mache, ward auch schon von Laue7 >. lo/. LX/X. N. Hainbirrgs. Magaz. B.Xl.S- 48;.) bemerkt. Jetzt ist es durch die Entdeckungenüber die Gasartcn sattsam erwiesen, daß dieser flüchtigeGeist der Sauerbrunnen nichts anders, als Priestlcy'sfixe Luft oder die Luftsaurc sey, die man so leicht aus demAufbrausen der Kalkcrdcn mit Säuren erhalten kann. Manhat seitdem eigene Vorrichtungen, z. B. Parker» Ma-schine, erfunden, um das Wasser auf eine bequeme Artzu imprägniren, wobey inan denn die gehörige Menge Ei-sen und die übrigen Antheile an fixen Stoffe» leicht hinzu-thun, und so die Saucrwaffcr sehr vollkommen nachahmenkann. Gehler phys. Wörterbuch. H. S-491. Ver-gleiche auch mineralische Wasser.
Bahama-Inseln s. Lucäyischc Inseln.
Bahn der Planeten s. Plmieten.
Bajonet ist ein kurzes Seitengewehr, welches auf den Flin-tenlauf aufgesteckt werden kann. Die Klinge desselben warbey den Franzose» anfänglich zwcyschncidig, einen Fuß lang,und einem Zoll breit; der hölzerne Stiel, womit man esauf den Lauf der Flinte steckte, war 8 bis 9 Zoll lang.Seinen Namen erhielt es von der französischen StadtBay onne, in der ehemaligen Provinz Gascogne, wo esunter der Regierung des Königs von Frankreich, Ludwig'sXlV. erfunden wurde. Das Jahr, in welchem es erfun-den wurde, läßt sich nicht genau bestimmen; aus der zu-nächst folgenden Nachricht erhellet jedoch, daß diese Erfin-dung zwischen die Jahre 164z und 1647 fallen möchte.Denn im Jahr 1647 brauchten die Franzosen schon die Ba-jonette in den Niederlande«, wo man sie den Infanteristenmitgab, die auf Parthey geschickt wurden, und in Flan-dern oft über Kanäle schwimmen mußten; s.cke Q^vr TU-
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