Band 
[Zweyter Theil.]
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Bauholz.

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fein Verfahren a»k die Voraussetzung, daß die Ausdebnun-gn dc, Fasern den spannenden Krakle», wodurch sie aus-gedehnt ivcrdc^r, stets proporrioiuct sind; allein das sindsie nicht immer wie aus Musschenbroeks Versuchen«rhellrt. Mussche» brock schlug daher einen sichernWeg ein, und stellte Versuche im Kleinen mir verschiedenenHoiracren an, um die relativen Kräfte eines jeden Holzesdurch die Erfahrung ;u bestimmen, und dann die Regeln,Hack welchen o>e verschiedenen Körper mit einander vergli-chen werden können, auszusuchen. Journal für Fa-brik u. s. w. 1798- Oktober S- 28z. folg. Beli-dor stellte Versuche über die Stärke und Elasticität desHolzes, >edvch nur an kleinen Holzstücken, an; diesen zuFolge ist. wie er im 4kcn Buche des ersten Theils seinerIngenieur-Wissenschaften angiebt, das Verhältniß derElasticität vom Tannenholz zum Eichenholz, wie 6 : 5.Büstvn und Du Haine! aber machten Versuche überdie Stacke baurechter Hölzer; s. Hutb allgem. Ma-gazin für d-.e bürgerliche Baukunst. Weimar1796. ll. Bd '!. Th- G. 6. Parcnt in Paris suchtedle Starke des Bauholzes oder die Last, welche ein Bau-hoiz. nach seiner verschiedenen Lage in einem Gebäude, zutragen im Stande ist, auf folgende Art zu erforsche» : erbefestigte vcr«chiedcne recbtwinklichte Parallelepipeda (d. i,in sechs Seiten eingeschlossene Körper, wovon die zwey ge-genüberstehende Seiten einander gleich sind) von eichenemund tannencm Holze mit einem Ende oder auch mit beyde»Ende,, in der Wand. Im ersten Fall, wenn ein Endefrey hienq. gab er ihm an der Ecke ein Gewicht zu tragen;waren aber beyde Ende in der Wand befestiget: so hieng erdas Gcw'chk unter der Mitte aus. Hierauf bemerkte ergenau dre Zeit, wenn ein jedes Holz zerbrach, und schloßdaraus auf d«e Starke, welche einrm jeden Holze nach sei-ner besonderen Lage zukam. Im Jahre 1707 machte erseine Erfahrungen der Akademie der Wissenschaften zu Parisbekannt; s. Vollständige theoretische und prak-

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