Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
185
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Bergwerke

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dcrt unsrer Zeitrechnung, wo nicht früher, in DeutschlandBergwerke gebaut, und Erze verschmolzen wurden. Loriin der Bc-rrcdc zu der Sammlung des BcyerischcnBergrechts. München 1764. Fol. sucht nicht nur dieältesten Bergwerke des ehemaligen Noricum, sondern so»gar den Ursprung des deutschen Bergbaues in der Graf-schaft Skcycr, die jetzt zu Ober- Oestreich gehört. Hac»quct aber hält Kärmhcn und Kram für den Wohnsitz dernonschcn Eisenwerke. — Im Jahr 47 nach C. G- ent-deckte und ersctiürfle der römische Feldherr Curlius Ru-fus »» 20/0 kelurri^co ein Silberbergwcrk, welches das er-ste in Deutschland war, da es aber nicht ergiebig war, ver-liest man es wieder; Lo>«. H XI. cerp.

XX. Ob 2§ee ^urriacus Wisbadcn, oder Marburg oderLic Gegend von Metz im Hesse«'Caffelische» Amte Iudens-berg war, laßt sich nicht entscheiden, L/S. am

Ende sagt, daß mau in dem Theile von Großdcutschlandzwischen der Donau und dem Inn bis an den Saustroin,welchen die Römer schon unter August eroberte», und zuPamionieu rcchucken, weil dir Nerikcc den Pannonicrnbey«gestanden hatten, Goldadern gefunden habe, und daß auchdie Flüßc Goldkörncr mit sich führten- Lr 7 /. 7^.

<-»?. erzählt, daß man zu seiner Zeit in Deutschland auchKupfer gefunden habe, und csp. 14. gedenkt er einer ge»wissen Arr des Eisens in Deutschland von vorzüglicher Gü-te und Härte. Die in den ältesten Gesetzen der Deutschenvorkommenden Münzstätten beweisen, daß schon n» sieben-ten Jahrhundert Silberbergwerke in Deutschland vorhandengewesen sey» müssen, denn Dagobert schenkte dem Klo-ster Wcißcuburg schon im I. 62z das Recht, eine Münzezu prägen, die der Speierischen äbnlich wäre; s. Focksc»

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^77. Man stndkl auch Spuren, daß die Städte Straß-burg, Wocms, Maynz, Trier und Aachen, nebst Spcier,eigene Münzstätten hatten. Allgcm. Liter. Anzeiger.1820. Nr. ?6. Im achten Jahrhundert waren die Stey-M 5 tuschen