Band 
[Zweyter Theil.]
Seite
187
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Bergwerke.

«8?

rrngoccio, der im iSten Jahrhundert lebte, gedenktaucheines Kralulschen Silber- und Kupferbergwerks; Gme-lins Beyträge zur Geschichte des deutschenBergbaues. Halle i?8Z. S- zi. — Hagcc inder Böhmischen Chronik, übersetzt von Jo»hann Sandcl. Nürnberg. 1697. G- 8- erzählt,schon im Jahr 685 seyen des Rososiat zwey Söhne vordcn Krok getreten, und haben ihm angezeigt, daß sie indeö Jase Wiesen (bey Jasow i» Böhmen) viele Goldkör-ner gefunden, und aus dem Sande gewaschen hatten. UndG- 40. sagt er: iin Jahr 760 wuschen die Armen das Goldan den Wafferflüfsen aus dci:! Sande. Dasselbe geschah auchbey dem Fmßchen Oktav. Man hat zwar Hagec's Nach-richten verdächtig gemacht, indessen hat dieser Schriftstel-ler an dein Herrn von Peithner einen geschickten Ver-theidiger gefunden. Auch ordentliche Goldgängc wurden mBöhmen frühzeitig gebaut. Hagcc sagt S- >2. »schon,,716 ist der Kascha von den Berghauern viel Goldes ge-bracht worden,,; und S- 19. heißt es: im Jahr 72s hatteKolan einen sehr mächtigen Gang von Golderz erfunden,und solchesseinemFürsten Primislaus gebracht. Dan-nuccio Biringoccio gedenkt auch der Böhmische»Goldgrube». Das Goldbcrgwcrk bey der Eule im Kaur-zimerkreise war schon im 8te» Jahrhundert erschürft. NachHagcc S. 2;. fand Rimbosch in dem Berge bey derEule, welcher der Czesncy heißt, eine große Menge Gol-des, und Herr von Peithner (Versuch über dienatürliche und politische Geschichte derBöh«mischen und Mährischen Bergwerke. Wien.1780. E. 124.) erwähnt einer alten Bergwcrksrelation,nach welcher, besage ciiies alten, damals noch vorhande-nen Gedächtnißbuchs, die erste Fundgrube zu Eule schoni. I. 752 verliehen worden ist. Herzog Bolcslaus l.ließ im I. 942 bey dem alten Schlosse Baubin und bcyCzi-zow Goldbergwcrke eröffnen; s. Hagec S. 126. — ImJahr 760 wurde von Prag gegen Mittag eine große Menge

Gold