Band 
[Zweyter Theil.]
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Berliner Wagen.

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p. ,y.) zuerst öffentlich bekanntmachte- In eben dlcscmInhce erschienen auch ). Bcown'sVersuche über diesen Gegenstand; s. B.

z;. vom Jahr 1724. Geoffroy der altere gab seineBeobachtungen über die Bereitung des Bcriincrblau's>725 heraus, und suchte das Verfahren dabey zu verbes-sern. Macquer (r/ejn den -/-> /-rcac/. -/er ,/se. />. ^0.) behauptete,das Berlinerblau bestehe aus einem mit Brennbarem übersät-tigten Eisen, und die Bluilauge, die es niederschlage, sey einphloglstisirtcs Alkali. Sage behauptete zuerst 1772, dieBlutlauge bestehe aus dem durch eine thierische Saure (Phos-phorsäure des Bluts und Phlogiston) neutralisirte» Alkali.Endlich fand Scheele (Versuche über die färben-de Materie im Berlinerblau; in den Schweb.Abhandl. vpm Jahr 1782 und 178;) Mittel, diesen^ färbenden Stoff ganz abgesondert darzustellen, und legteihm den Namen der färbenden Säure oder Berli-nerblau saure bey. Nach dem neuen chemischen Sy-stem ist das Berlinerblau ein blaugesäuertes Eisen,und die Berlinerblausäure heißt blaugesäuerte Pott-asche oder blausaures Gewächsalkali. DaSkäufliche Berlinerblau enthält etwas Thonerde, weil beyder Bereitung Alaun mit der Eisenauflösung vermischt wird,um das freye Alkali der Blutlauge aufzunehmen. DaSohne Alaun bereitete heißt Pariserblau, so wie daSaus Soda und Spiegclruß bereitete Erlangerblau ge-nannt wird.

Berliner Wagen, Berlins, ist eine Art Kutsche, welchevon Philipp de Chiese, aus Orange gebürtig, ei-nem Hofcavalier, Gcneralquarricrmeistcr und erstem Ar-chittct bey dem Chucjmrst von Brandenburg, FriedrichWilhelm dem Großen, der von 1642 bis 1688 re-gierte, erfunden wurde. Dce Churfürst beorderte ihn, ri-tten Zug Pferde aus den Prcusischen Gtuttcrcyen zum Ge-schenke »ach Frankreich zu bringen; Chiese ließ sich daher

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